Aus der Dunkelheit ins Licht in Turku, Finnland

Aus der Dunkelheit ins Licht in Turku, Finnland

Oh, sie war mehr als bereit, das Gebet zu sprechen, um gerettet zu werden. Ihr gesamter Gesichtsausdruck und ihr Erscheinungsbild änderten sich, sie war so voller Freude: „In den letzten Wochen ging es mir nicht so gut, aber jetzt habe ich wieder Hoffnung“...

Anfangs habe ich mich gefragt, wie die Versammlungen während der „Sommerurlaubszeit“ in Turku, Finnland, laufen würden, da die meisten Leute in ihr Sommerhaus fahren. Gott hatte jedoch einen Plan mit der sechstgrößten Stadt Finnlands.

Bald war die Konferenz „Aus der Dunkelheit ins Licht“ in vollem Gang und etwa 400 bis 500 Menschen waren bei jeder Versammlung in der Sporthalle anwesend. Ich hatte solch einen starken Eindruck vom Herrn: erster Abend – Errettung, zweiter Abend – Heilung und dritter Abend – Freisetzung und so geschah es auch! Eine gewaltige Ernte an Seelen am ersten Abend, dann sahen wir das Fließen von Wundern und am dritten Abend wurden Menschen tief berührt, bis hin zum Kern ihrer Probleme.

Der Marktplatz unter freiem Himmel

Für die Menschen in Turku war es das erste Mal, eine Konferenz, evangelistische Veranstaltungen und evangelistische Einsätze auf dem Marktplatz miteinander zu verbinden.
Zu Beginn waren sich einige nicht ganz sicher, wie sie den evangelistischen Einsatz am lokalen Marktplatz angehen sollten, aber am zweiten Tag waren sie aufgeregt und sprachen mutig mit vielen Menschen über Jesus. In diesen zweistündigen Einsätzen, in denen wir auf der Straße unterwegs waren, gaben 20 Menschen ihr Leben Jesus.

Wir verwendeten Rosen, unser normales „Markenzeichen“, für den Einsatz und bald wurde den Menschen klar, welch ein ausgezeichnetes Werkzeug diese sein können und sie wurden großzügig verwendet, gemeinsam mit Predigten und einem Clown, der die Aufmerksamkeit der Menschen erregte. Der Straßenarbeitseinsatz hatte einen enormen Einfluss!

Eine Frau stand in einem gewissen Abstand von mir und meinem Übersetzer, während wir auf dem Marktplatz für jemanden beteten. Ich konnte deutlich sehen, dass sie mit mir reden wollte, also rief ich sie zu uns. Sie wusste nicht wer ich bin, sondern hatte so eine verzweifelte Not, da sie in Erwägung zog, sich selbst das Leben zu nehmen, denn sie kämpfte mit Depressionen und hatte das Gefühl, dass Gott sie verlassen hat. Oh, sie war mehr als bereit, das Gebet zu sprechen, um gerettet zu werden. Ihr gesamter Gesichtsausdruck und ihr Erscheinungsbild änderten sich, sie war am Ende so voller Freude und dann erzählte sie uns, dass an diesem Tag auch ihr natürlicher Geburtstag war. Als mein Übersetzer sie am nächsten Tag anrief, um mit ihr in Kontakt zu bleiben, sagte sie: „In den letzten Wochen ging es mir nicht so gut, aber jetzt habe ich wieder Hoffnung.“

Suzette