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Indonesien Tour - August bis Oktober 2010

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Suzette wird Anfang August bis Mitte Oktober wieder längere Zeit in Indonesien sein.

 

Neuste Berichte: Bali | Papua | Prayer School Over | Prayer School | Purwokerto | Gefängnisse | Waisenhaus in Jakarta | Lampung Outreach | Lampung | Waisenhaus in Solo | Ablauf


Berichte
Bali - 22th-24th September 2010

Frauenkonferenz von JDN

JDN ist ein nationales Gebetsnetzwerk, das in ganz Indonesien tätig ist. Tausende von Gebetsinitiativen, Gebetsketten und Fürbittern laufen unter diesem Netzwerk zusammen. Der Leiter dieses Gebetsnetzwerks ist Daniel Pandji, ein Mann mit Vision und Leidenschaft für Gebet und Fürbitte in dieser Nation, und eigentlich unnötig zu erwähnen, auch ein Freund von Suzette. Die jährliche Frauenkonferenz fand in Bali statt, ca. 75 min Flugzeit von Jakarta entfernt, und Suzette war dieses Jahr die Hauptsprecherin.

Mehr als 600 Frauen aus 264 Städten waren angereist, viele von sehr weit her mit einer Anreisezeit von bis zu drei Tagen, nur um an dieser Konferenz teilzunehmen.

In der Eröffnungsveranstaltung trugen viele Frauen einheimische Kleider aus Batik und traditionellen Schmuck.

Am Donnerstagmorgen sprach Suzette darüber, aus einer Haltung und einem Herzen des Dienens in Fürbitte zu treten, und am Abend lehrte sie, „Könige und Priester“ zu sein – nämlich dass Beten auch zu Aktion führen muss, um Menschen wirklich dienen zu können. Auf die Bitte von vielen wurde die Abendveranstaltung auch für Nicht-Teilnehmer geöffnet, und viele Einheimische, mindestens 1.000 Personen, kamen zusätzlich. Viele weinten, als sie vom Heiligen Geist überführt wurden, den eigenen Lebensstil zu ändern und durch Gebet und Aktion, zu dienen.

 

Papua - 18th September 2010

Wow! Es scheint, als ob die Kraft des Heiligen Geistes mit jedem Tag der Evangelisation immer mehr an Durchschlagskraft gewann. Während des Seminars am Freitagmorgen, das von mindestens 1.200 Teilnehmern besucht wurde, lehrte Suzette auf solch eine Art und Weise, dass jeder einzelne die Botschaft wirklich verstand. Allen voran musste Herr Sughi, Suzettes Übersetzer, auch regionale Wörter finden, sodass besonders die 120 Pastoren aus den Dörfern, die zum Teil sehr isoliert liegen, die Predigten mitverfolgen konnten. Einige der Pastoren haben ihr Dorf über 50 Jahre lang nicht verlassen!

Zur Abendverstaltung im Stadion gingen wir frühzeitig los. Über 20.000 Menschen waren gekommen.

Um 20 Uhr nahm Suzette das Mikrophon und rief als erstes alle auf, die während oder nach der Dienstagabendveranstaltung geheilt worden waren. Die erstaunlichsten Wunder sind geschehen. Sogar ein Mann, der zuvor blind gewesen war, kann nun wieder richtig sehen. Suzette bat fünf Personen auf die Bühne, um Zeugnis über ihre Heilung zu geben, und ganz zum Schluss der Veranstaltung forderte sie alle auf, aus ihren Sitzen zu kommen, um durch Tanzen und Singen („Tuhan“ – zu dt. „Herr Jesus“) Gott gemeinsam zu feiern.

Das Komitee hatte danach entschieden, die Großevangelisation um einen weiteren Tag zu verlängern. Sie glauben, dass diese Veranstaltung für die Menschen in Papua und für das geistliche Klima hier von größter Bedeutung ist. Das heißt also, dass wir insgesamt an vier Abenden mit der Frohen Botschaft im Stadion waren.

Samstag früh fand das letzte Morgenseminar statt und zusätzlich auch die Salbungsveranstaltung. Suzette und das Team beteten für über 2.500 Teilnehmer persönlich. Diese Salbungsveranstaltungen haben enorme Auswirkungen auf das Leben der Teilnehmer und sind für die Menschen hier von unglaublich großer Bedeutung. Am Abend fand schließlich die letzte Evangelisationsveranstaltung statt. Der Heilige Geist warf das Programm komplett um, und der Herr fing damit an, die Kranken zu berühren und zu heilen. Suzette floss in der Salbung mit sehr detaillierten Worten der Erkenntnis, und der Heilige Geist berührte die Menschen gewaltig. Suzettes Predigt wurde auch im Fernsehen und Radio in ganz Papua übertragen.

Am Schluss rannten alle vor zur Bühne, und Suzette tanzte mit ihnen mitten auf dem Fußballfeld.

Am Sonntag hatten wir dann noch ein Abschlusstreffen mit dem Organisationskomitee und hörten die außergewöhnlichsten Zeugnisse von Menschen, die vor ihren Fernsehern und Radios geheilt worden waren. Worte der Erkenntnis wurden zudem bestätigt. Papua ist wirklich tief in unser Herz gefallen, und das Komitee macht jetzt schon Pläne, Suzette und Voice in the City für 2011 wieder einzuladen.

Papua - 16. September 2010

Donnerstag, 16. September

Frühmorgens machten wir uns auf den Weg zu den Seminaren in der riesigen Sporthalle. Bevor Suzette mit ihrer Predigt anfing, stellte Papuas Gouverneur ein Entwicklungsprojekt vor, das er gestartet hatte, um besonders die Menschen in den 3.600 Dörfern von Papua zu erreichen. Dann kamen ungefähr 60 Pastoren, die aus sehr abgelegenen Gegenden zu dieser Konferenz hergebracht worden waren, nach vorne und sangen in ihrem einheimischen Dialekt ein Loblied Gottes. Mit ganzem Herzen priesen sie Jesus - ein wirklich bewegender und besonderer Moment.

Über 2.000 Teilnehmer folgten Suzettes Predigt, wie Festungen in unserem Leben niedegerissen werden können. Ihre Botschaft war sehr praxisbezogen und verständlich; vor allem für die Pastoren aus den entgelegenen Orten war es leicht, der Predigt zu folgen, und ihre Augen waren am Leuchten, während sie Suzette zuhörten.

Um 18 Uhr brachte uns eine Polizeieskorte zum Stadion. Immer mehr kamen dazu, sodass ca. 8.000 Personen an diesem Abend anwesend waren. Suzette rief diejenigen, die am Abend zuvor geheilt worden waren, dann auf, ein Zeugnis zu geben. Unter ihnen war ein älterer Mann, dessen linke Seite nach einem Schlaganfall gelähmt gewesen war. Jetzt aber sprang er auf der Bühne voller Freude auf und ab.

An diesem Abend verspürte Suzette die Dringlichkeit, eine klare, unverwässerte Botschaft des Evangeliums zu bringen. Gottes Gegenwart und Seine Heiligkeit waren zum Greifen nah. Viele wurden in tiefe Buße geführt und gaben ihr Leben Jesus.

Dann fing Gott an, die Anwesenden zu heilen. Viele kamen auf die Bühne, um ihre Heilung zu bezeugen, einige von ihnen waren vorher schwer krank – sie wurden geheilt von Asthma, Lähmungen nach Schlaganfall, chronischen Schmerzen, Tumoren und vielem, vielem mehr.

Gott ist so treu! Vielen, vielen Dank für eure Gebete. Es ist einfach wunderbar, Gottes Kraft in solch einer Weise zu erleben. Gott ist aber derselbe in Papua wie auch in Deutschland, England oder sonstwo auf der Welt. Wir dienen einem mächtigen Gott. Vielen Dank für eure Unterstützung!

Papua 12. bis 18. September 2010

Bericht aus Papua

Am Samstag, 11. Sep. kamen wir in Papua an – an den “Enden der Erde”, wie die Menschen hier sagen. Von Makassar auf der Insel Sulawesi sind wir über Nacht nach Jayapura der Hauptstadt Papuas geflogen.

Schon beim Landeanflug konnten wir sehen, dass Papua noch sehr unberührt ist. Viele Städte und Orte können nicht auf dem Straßenweg erreicht werden, sondern nur mit dem Flugzeug.

Schon vor 13 Jahren hatte Suzette in Papua gedient und spürte nun seit einigen Jahren den starken Wunsch, wieder hierher zu kommen. Sie ist sehr glücklich, dass es jetzt geklappt hat.

Papua ist mit seinen 3.5 Millionen Bewohnern eine große Insel und war früher hauptsächlich christlich. Das ändert sich aber momentan dramatisch. Bei unserer Landung um sechs Uhr morgens wurden wir schon vom Komitee erwartet und dann sogar von einer Polizeieskorte zu unserem Hotel am Hafen begleitet.

Für Montagabend waren wir zum Haus des Gouverneurs zu einem Treffen mit anschließendem Abendessen eingeladen. Der Gouvernueur und seine Frau sind ganz wunderbare Christen und begrüßten uns sehr herzlich. Sie fühlen sich mit Suzette und Voice in the City sehr verbunden und luden Suzette offiziell ein, nach Papua zurückzukommen und auch in anderen indonesischen Städten zu dienen. Nun sind die geistlichen Tore also geöffnet, und Suzette möchte auf alle Fälle wiederkommen und den Menschen hier das Evangelium bringen.

Zum Abendessen waren auch ca. 100 weitere Pastoren und Leiter eingeladen. Viele von ihnen waren extra für die kommenden Veranstaltungen aus entlegenen Gegenden gebracht worden – entweder per Flugzeug, auf Booten und Schiffen oder auf Motorrädern. Gerne betete Suzette nach dem Abendessen für den Gouverneur, seine Familie und alle anwesenden Gäste.

Dienstagabend hatten wir ein „Gebetskonzert“, wo Suzette über das Feuer Gottes predigte und anschließend allen Pastoren, dem Komitee und allen Mitarbeitern diente. Mindestens 45 Denominationen sind an dieser Großveranstaltung(Seminare & Großevangelisation) beteiligt.

Am Mittwoch startete endlich die riesige Konferenz. Die Morgenseminare finden in einer Sporthalle mit einem, wie so oft in Indonesien, unglaublich lauten Soundsystem statt.

Der Heilige Geist ist so treu und berührte die Herzen der 1.500 Teilnehmer.

Am Abend hatten wir die Eröffnungsveranstaltung im Stadion von Jayapura, dieses wurde erst kürzlich ganz neu renoviert. Tausende kamen, um die Kraft Gottes zu erleben, und die Veranstaltungen werden jetzt auch live im Fernsehen und Radio übertragen.

Der erste Lobpreisblock war sehr lebendig sowie dynamisch und gemischt mit lokalen Einflüssen. Danach hielt der Gouverneur eine Rede und erklärte die dreitägige Großevangelisation als offiziell eröffnet. Dann übernahm Suzette und predigte über Heilung und rief die Zuhörer auf, eine Entscheidung für Jesus zu treffen. Es war unmöglich alle zu zählen, aber ganz sicher folgten hunderte diesem Aufruf.

Suzette und das Team beteten natürlich für die Kranken; besonders auch für die Schwerkranken, die in einem eigens für sie reservierten Platz auf persönliches Gebet warteten. Einige gaben augenblicklich Zeugnis über ihre Heilung, und bei anderen warten wir darauf, dass sie in den nächsten Tagen von ihrer Heilung berichten.

Halleluja, Preis dem Herrn für diesen Tag der Freude! Wir beten, dass Jayapura während dieser Großevangelisation die veränderdernde Kraft Gottes erlebt.

Wir sind so dankbar für eure Gebetsunterstützung. Nur so können wir wirklich das ausführen, womit Gott uns beauftragt hat – auch hier an den “Enden der Erde“.

 

Prayer School Over - Makassar 2. bis 4. September 2010

Die Prayer School in Makassar ist nun vorbei, und im Großen und Ganzen war die Veranstaltung ein echter geistlicher Kampf gewesen.

Doch Jesus, der vor 2.000 Jahren diesen Kampf besiegt hat, war natürlich auch in Makassar siegreich! Trotzdem brauchte es jemanden wie Suzette, um die Ältesten der Stadt zuerst einmal zu einem gemeinsamen Treffen zusammenzurufen, bevor die Abendveranstaltung beginnen konnte.

Suzette hatte den starken Eindruck, dass die Ältesten die „geistlichen Tore” der Stadt nicht geöffnet hatten und dadurch ein echter Durchbruch verhindert wurde. Ca. 50 Personen kamen daher am späten Nachmittag zusammen – Pastoren, Mitglieder vom Komitee, Fürbitter und das Team von Voice in the City, und Suzette gab ein zentrales Teaching über die Wichtigkeit von Einigkeit und Übereinstimmung unter Leitern und dem „Öffnen von geistlichen Toren“ weiter. Eine intensive Zeit von Versöhnung, Buße und Gebet folgte und machte den Weg frei für den großen Durchbruch in den Veranstaltungen am Freitag und Samstag.

Die Teilnehmer der Prayer School lernten vor allem, das Wort Gottes auszubeten. Sie empfingen neue Leidenschaft für ihre Nation, ihre Stadt und Familen zu beten und diese zur Ehre Gottes verändert sehen zu wollen.

Als Abschluss dieser wunderbaren Prayer School verteilten neun Pastoren unter den Teilnehmern das Abendmahl. Das Komitee bat Suzette und Voice in the City, nach Ende der muslimischen Fastenzeit so schnell wie möglich zurückzukommen, um Open Air-Großevangelisationen durchzuführen.

Wir sind so dankbar für Gottes Treue. Wieder und wieder schenkt Er uns Gnade und Gunst. Wir konnten nicht nur das Evangelium den Verlorenen in dieser Stadt predigen, sondern auch den Leib Christi lehren, trainieren und auferbauen.

Suzette hat ihre Stimme bis zum äußersten Limit beansprucht und braucht nun ein wenig Schonung. Jetzt bereiten wir uns darauf vor, nach Papua zu reisen, wo wir in einem Stadion eine Großevangelisation und Seminare vom 14.-18. September durchführen werden.

Bitte betet weiterhin für uns, denn das alles ist nur möglich, weil ihr uns geistliche Rückendeckung gibt.

Vielen Dank und Gott segne euch!

Prayer School - Makassar 2. bis 4. September 2010

Mittwochmorgen brachen wir zur Prayer School-Konferenz nach Makassar auf. Makassar liegt auf der Insel Sulawesi und ist ca. zwei Flugstunden von Jakarta entfernt. Es ist das „Tor zum Osten Indonesiens“ und hat ca. 1,6 Millionen Einwohner. Vor fünf Jahren hat Suzette hier schon einmal eine Großevangelisation durchgeführt.

Am Abend nach unserer Ankunft trafen wir uns in einer Gemeinde, um gemeinsam mit dem Organisationskomitee und allen örtlichen Beteiligten wie z.B. den Fürbittern, Ordnern, Helfern etc. für die bevorstehende Prayer School zu beten. Suzette hatte während des Fluges am Morgen das Wort vom Herrn empfangen, Demut auszurufen und alle Beteiligten aufzufordern, sich für die bevorstehende Aufgabe Gott anzubefehlen und hinzugeben.

Donnerstagmorgen wurde dann die Prayer School von einem örtlichen Stadtpolitiker und dem Gebet von fünf leitenden Pastoren eröffnet, und Hunderte von Menschen freuten sich darauf, das Wort Gottes zu hören. Die Halle hatte keine Klimaanlage. Alle Fenster waren geöffnet, die Soundanlage war zum Bersten aufgedreht, und die Außentemperatur betrug 34 C.

Im ersten Teil sprach Suzette über die biblischen Grundlagen von Gebet und Fürbitte. Vor allem die Abendveranstaltung war kraftvoll, denn die Teilnehmer lernten, wie sie die Festungen in ihrem Leben niederreißen können. Am Ende führte Suzette die gesamte Versammlung ins Gebet für die indonesische Nation. Es war überwältigend zu beobachten, wie der Geist Gottes Seinen Kindern half, in eine neue geistliche Dimension hineinzutreten.

Heute früh ist die Temperatur durch den Regen ein wenig gesunken. Dafür waren wir alle sehr dankbar, obwohl dadurch auch leider weniger Menschen anwesend waren. Heute ist Freitag - ein sehr wichtiger Tag für die Moslems. Wir wurden sogar „gebeten“, unsere Veranstaltung um 11 Uhr vormittags zu beenden. Trotzdem war die Vormittagsveranstaltung ein Erfolg. Die Lehre, einen Lebensstil von Gebet und Fürbitte zu leben und verschiedene Lasten durchzubeten, war zwar neu für die Teilnehmer, aber sie folgten Suzette kühn und bereitwillig, als diese sie darin anleitete, Gottes Wort über die Landkarte Indonesiens auszubeten.

Wir danken Euch für Eure Gebete! Ihr habt Anteil in allem, was der Herr in dieser Nation tut!

Purwokerto - 24. August 2010

Dienstagabend, und die Gemeinde war voll! Draußen wurden extra Stühle aufgestellt, damit die Menschen zumindest auf den Bildschirmen den Gottesdienst verfolgen konnten. Trotzdem mussten wir abends um 21:30 Uhr fertig sein, da per Gesetz das Soundsystem um diese Uhrzeit nicht mehr in Betrieb sein dufte. Aber Suzette predigte voller Feuer und Leidenschaft, um die Zuhörer genau an dem Punkt, wo sie sich gerade in ihrem Leben befanden, abzuholen. Gottes Gegenwart schien förmlich greifbar zu sein, und sehr viele folgten dem Aufruf am Ende der Predigt.

Um punkt 21:30 Uhr wurde der Gottesdienst beendet. Suzette und das Team wurden in einen Nebenraum geleitet, wo ungefähr 50 sehr kranke Frauen und Männer auf Gebet warteten. Suzette legte ihnen die Hände auf und betete für Heilung. Einer von ihnen sprang sofort auf, als Gott ihn berührte und von den Folgen eines Hirnschlages befreite.

Mittwochmorgen leitete der Heilige Geist Daniel Panji vom „National Prayer Networks“ dazu an, die Leiter der Stadt zur Versöhnung aufzurufen. In seiner Predigt sprach er auch über die Dringlichkeit der Wiederherstellung des Anbetungs- und Gebetsaltars.

Danach erzählte Suzette, was Gott ihr gezeigt hatte: Purwokerto spiele eine wichtige Rolle darin, ganz Indonesien mit dem Evangelium zu erreichen und ein Beispiel und Vorbild für andere Städte zu sein. Sie rief die Gemeinde zu einer 40tägigen Fastenzeit auf.

Als Suzette auf der Evangelisationsveranstaltung am Abend zu predigen anfing, empfing sie ein Wort der Weisheit nach dem anderen. Auch die Anbetungszeit war ganz wunderbar – Gott war mitten unter uns. Suzettes Predigt forderte die Menschen heraus, ein Leben zu leben, welches Gottes Absichten und Pläne verfolgt und nicht die eigenen.

Danke, Herr, dass Du diese Stadt berührt und bewegt hast. Danke, Herr, für eine frische und neue Einheit unter den Leitern und Gemeinden. Danke, Herr, dass Du wieder Vision und Leidenschaft bei Deinem Volk wiederhergestellt hast.

Im Salbungsgottesdienst am Donnerstagmorgen betete Suzette für Hunderte von Menschen. Vier Tage wie diese fordern sehr viel, aber zu sehen, wie Gott Sein Volk berührt und heimsucht, ist alle Mühe und Arbeit wert.

Wir danken dir von Herzen, dass du mit Voice in the City stehst und für uns betest.

Gefängnisse - 23. August 2010

Gestern haben wir einen wunderschönen Gottesdienst auf der Gefängnisinsel erlebt. Auf dieser Insel gibt es sieben verschiedene Gefängnisse. Wir haben einige politisch Inhaftierte und einige der gefährlichsten Insassen besucht, und um zu ihnen zu gelangen, mussten wir einen Platz passieren, an dem die Hinrichtungen stattfinden.

Es war das erste Mal, dass Christen dort die Möglichkeit hatten, für einen Gottesdienst zusammenkommen zu dürfen. Wie viele letztendlich teilgenommen haben, ist schwer zu sagen. Ca. 150 Personen waren im Gebäude, aber andere konnten durch Bildschirme den Gottesdienst verfolgen, und wiederum andere hörten zu, weil sie sich gerade in der Nähe befanden.

Gott sei Dank hatte uns ein tolles Anbetungsteam einer örtlichen Gemeinde begleitet. Teun Stortenbeker von „De Hoop“ sprach einige Minuten zu den Gefangenen, und danach übernahm Suzette. Sie gab Zeugnisse weiter und sprach dann über die „Gerichtsverhandlung im Himmel“. Sie machte klar, dass jeder von uns die Verantwortung trägt, für sein eigenes Leben eine Entscheidung für oder gegen Gott zu treffen.

Wir hatten ein sehr gemischtes Publikum; wiedergeborene Brüder und Schwestern, aber auch Menschen vom Todestrakt, und wir bekamen das wunderbare Privileg, mit einigen von ihnen zu sprechen und zu beten. Nur um euch mal ein Beispiel für das Strafmaß hier in Indonesien zu geben: Wir haben gestern von einem Mann erfahren, der wegen 4g Marihuana zu einem Jahr Gefängnis verurteilt wurde. Ein anderer Mann wartet wegen 20kg Kokain auf seine Hinrichtung.

Am Ende von Suzettes Predigt standen 90% der Häftlinge auf, um das Übergabegebet zu sprechen und ihr Leben Jesus zu geben. Die Gefängnisleiter hatten uns sehr freundlich empfangen und waren auch im Gottesdienst anwesend. Die Gruppe aus Jakarta sowie Voice in the City und das Organisationskomitee vor Ort haben an diesem Tag ganz wunderbar als Team zusammengearbeitet und exzellent zusammengewirkt. Leider durften wir in dem Gefängnis keine Fotos machen, aber wir waren ja nicht für die Bilder da, sondern um des Evangeliums willens.

Als wir zurück nach Purwokerto reisten, hörten wir, dass die Großevangelisation sehr wahrscheinlich abgesagt werden sollte. Nach langem Hin und Her hat das örtliche Organisationskomittee dann doch entschieden, die Veranstaltungen durchzuführen, und wir sind sehr dankbar für diese Entscheidung.

Am ersten Vormittag wurde unser Seminar in der presbyterianischen Gemeinde von ca. 350 Personen besucht.

Danke für all’ eure Gebete!

Letztendlich sind 90% der Häftlinge aufgestanden für das erste Übergabengebet, um ihr Leben Jesus zu geben. Die Kreisbehörde haben uns wundervoll und freundlich empfangen und waren anwesend bei dem Gottesdienst. Unser Jakarta Team genauso wie Voice in the City und das lokale Komitee hatte ein wundervolles Team geformt, welches exzellent zusammenarbeitete. Es wurde uns nicht erlaubt Fotos in dem Gefängnis zu schiessen, doch wir waren nicht dort um Fotos zu machen, sondern für das Evangelium.

Als wir zurück zu Purwokerto gingen, hörten wir von der hohen Wahrscheinlichkeit, dass die Veranstaltungen abgesagt werden. Letztendlich haben die Einheimischen die Entscheidung getroffen, dass die Veranstaltungen wie geplant durchgeführt werden sollen. Wir respektieren  und ehren diese Entscheidung sehr. Am morgen wurde unser Seminar von ca. 350 Menschen in einer presbyterianischen Gemeinde besucht.

Danke für all eure Gebete.

Waisenhaus in Jakarta - 18. bis 19. August 2010

Auf geht’s zum Waisenhaus von Voice in the City! Suzette, Susanne und Stefan freuen sich schon sehr darauf, die Nacht dort zu schlafen und endlich Zeit mit den Kindern zu verbringen. Es gibt ein großes „Hallo“, als wir ankommen. Die Kleinen, die noch nicht zur Schule gehen, begrüßen Suzette stürmisch und nennen sie liebevoll „Oma Suzette“. Schüchtern sind sie nicht, denn sie kennen Suzette schon von ihren letzten Besuchen. Es wird gemeinsam zu Mittag gegessen, und dann wird endlich gespielt. Alle haben einen Riesenspaß. Suzette verbringt einige Zeit mit den Kleinen im Babyzimmer.

Einige der Schulkinder gehen sogar zur internationalen Schule, da sie immer so gute Noten in der „normalen“ einheimischen Schule bekamen.

Es ist wunderbar, dass diese Kinder ein so tolles Zuhause haben und in einer großen Familie leben. Ihre „Eltern“ John und Olga und das gesamte Team kümmern sich sehr, sehr gut um sie.

Nachdem die Kinder ihre Hausaufgaben gemacht haben, spielen Susanne und Stefan mit ihnen Karten, während dessen hüpfen 11 jüngere Kids auf Suzettes Bett auf und ab und spielen mit allem, was sie in Suzettes Taschen finden können.

Danke, Jesus, und danke auch euch für alle Gebete und alle finanzielle Unterstützung!

Lampung; Rückblick auf drei wunderbare Tage 11. bis 14. August 2010

Wenn wir auf die drei wunderbaren Tage des Einsatzes in Lampung zurückschauen, sind wir so dankbar, was der Herr getan hat. Es waren zwei Tage mit herrlichen Morgenseminaren für über 1000 Menschen am Tag, die hungrig nach guter Lehre waren.

An den Abenden war die Mehrzweckhalle gefüllt mit etwa 6000 Menschen. Die vielen verschiedenen Kirchen, die an dem Einsatz teilnahmen, hatten einen wunderbaren „prophetischen Tanz“ vorbereitet, den sie auf den Abendveranstaltungen vorführten. Die Predigt von Suzette berührte und bewegte die Menschen tief.

Der Heilige Geist bewegte die Herzen der Menschen und Menschenleben wurden verändert.

Schon bei der ersten Abendveranstaltung wurden etwa 60 Menschen von Schmerzen und Krankheiten geheilt. Einige Menschen wurden am ersten Abend körperlich angerührt von Gott, aber konnten erst am zweiten Abend ihre Heilung bestätigen.

Am Freitagmorgen legte Suzette bei der Salbungsveranstaltung die Hände auf jeden und salbte die Anwesenden mit Öl. Obwohl die Veranstaltung über fünf Stunden dauerte, warteten die Einzelnen geduldig darauf, bis sie an der Reihe waren, um von Gott zu empfangen.

Mit großer Freude berichtete das Komitee bei unserem Abschiedsessen, dass sie spürten, wie sich die Atmosphäre in der Stadt verändert hat. Suzettes Offenheit und Aufrichtigkeit in ihrer Predigt machte sie tief betroffen und wurde ihnen zum Vorbild und einem Rollenmodell, dem so folgen wollten.

Danke, Jesus, dass du so treu bist, um die Menschen in Not zu erreichen.

Lampung - 8. bis 10. August 2010

Am Sonntag, den 8. August flogen alle sieben von uns im Team von Jakarta nach Lampung auf eine Insel, welche nur ungefähr 30 Flugminuten entfernt lag. Das Organisationsteam empfing und begrüßte uns sehr herzlich und wir hatten ein wunderbares Begrüßungsessen.

Hier arbeitete Voice in the City zum ersten Mal zusammen mit dem Nationalen Gebetsnetzwerk unter der Führung von Daniel Banji. Fünf Tage mit gemeinsamen Veranstaltungen wurden geplant, um Einfluss zu nehmen in der Stadt und in der Region.

Die Veranstaltungen am Montag und am Dienstag wurden organisiert von JDN, wobei Suzette am Abend diente. Fürbitter und Leiter kamen zusammen zum „CITRA“-Training. CITRA ist die Abkürzung für City Impacting Training, was soviel bedeutet wie „Training, um Einfluss auf die Städte zu nehmen“ und der Schwerpunkt liegt hierbei auf Gebet und Fürbitte.

Am Montagabend motivierte Suzette Hunderte von Teilnehmern aus der ganzen Region, sich so wie Jesus bewegen zu lassen angesichts einer verlorenen Welt (Mt. 9:15-38; Jes 59).

Sie zeigte uns, dass durch Gebet die Ernte eingebracht wird. Dennoch ist es ein geistlicher Kampf, sie einzubringen, aber Gott hat bereits den Sieg errungen. Die Menschen waren sehr angesprochen, ihre Herzen waren offen und angerührt. Viele knieten sich hin, sodass der Heilige Geist ihnen dienen konnte.

Zusätzlich kamen viele Menschen zum Gebet. Christen repräsentieren lediglich eine kleine Minderheit unter den 230 Millionen Menschen in diesem geschäftigen und hektischen Land, aber wir haben den starken Eindruck, dass dieses Land sehr wohl auf Gottes Agenda ist.

Ein Kinderheim in Solo - 5. bis 6. August 2010

Ein Hilfeschrei von unserem Organisator in Indonesien erreichte Suzette, als wir auf Tour in Holland waren. Er hatte von einem christlichen Waisenhaus erfahren, wo Missmanagement und Missbrauch stattgefunden hatten.

Dieses Waisenhaus war das Zuhause von über 160 Kindern gewesen, aber beherbergte jetzt nur noch etwa 30 Kinder.

Für Suzette war es keine Frage, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um diesen Kindern zu helfen und um das Waisenhaus zu retten. Noch auf der Tour sammelte sie Geld, um dieser schrecklichen Not zu begegnen und kontaktierte die Gründerin und sprach mit ihr am Telefon über Gott.

Wir verbrachten zwei Tage betend in dem Waisenhaus und dienten den Kinder, die noch dort waren. Wir waren ein Team von 5 Leuten, die nach Jakarta flogen, zusammen mit einigen lokalen Gemeindeleitern, die uns begleiteten.

Der erste Tag war ein Tag von starker Fürbitte in und um das Gebäude herum. Eine Sache, auf die sich Suzette stark konzentrierte, war es, die Brunnen des Gebets, die vernachlässigt und geschlossen waren, wieder zu öffnen.

Wir hatten den Eindruck, dass sich das spirituelle Klima und die Atmosphäre vollkommen verändert hatten, nachdem wir über einige bedeutende Dinge Autorität eingenommen hatten.

Nachdem wir zwei Tage mit den Kindern gesprochen haben, für sie gebetet und mit ihnen gesungen und gegessen haben, war es so wundervoll zu sehen, wie diese Kinder neue Hoffnung und etwas Freude gefunden haben. Sie hatten sich verlassen und missbraucht gefühlt, aber nun war in ihren Augen und in ihrem Lächeln neues Leben und neue Hoffnung. Suzette versprach, wieder zurückzukommen und das wird sie ganz sicher auch tun.

Bitte bete mit uns, dass dort eine gottesfürchtige Leiterschaft aufgebaut wird und für die Kraft Gottes für diejenigen, die sich um diese große Not kümmern.

Ablauf im August

9.-10. August - Gebetskonferenz in Lampung

11.-14. August - Seminare und Evangelisationsveranstaltungen in Lampung

22.-23. August - Evangelisationseinsatz im Gefängnis

24.-26. August - Seminare und Evangelisationsveranstaltungen in Purwokerto