Heute möchte ich ein Thema ansprechen, von dem ich glaube, dass es für unsere heutige Zeit sehr wichtig ist; nämlich „Was ist unsere Vision, wenn es um unser Leben mit Gott geht?“ Vielleicht bist du im vollzeitlichen Dienst und fragst dich, „Welche Vision habe ich für meinen Dienst, für meine Gemeinde?“ Oder du fragst, „Welche Vision habe ich für meine Famile?“ Jeder von uns braucht einen Fokus, ein Ziel; eine Vision, worüber wir mit Gott im ständigen Dialog bleiben.
Ich bin immer wieder darüber erstaunt, wie viele von uns eigentlich nur so herumhängen und keinerlei Ideen haben oder aber darauf warten, dass etwas vom Himmel fällt und sagt: „Hier ist deine Vision“ und „Hier geht’s lang“. Die Bibel sagt: „Mein Volk vergeht ohne Vision“. Warum fehlt es uns dann an Vision, wenn die Bibel hier so deutlich ist? Darf ich dir heute sagen, genauso wie ich es mir selber schon viele Male gesagt habe, dass der Grund womöglich darin liegt, dass wir in unserem Leben mit Gott „nachgelassen“ haben? Das heißt nicht, dass wir in Sünde leben. Es heißt auch nicht, dass wir irgendwie apathisch geworden sind. Aber vielleicht bedeutet es, dass wir von der „Durchschlagskraft“ dessen verloren haben, wer und was wir in Christus sind.
Ich möchte dir eine Frage stellen. Wie viel Zeit verbringst du mit Gott alleine? Vielleicht ist die eine mögliche Antwort ein Grund, weshalb es uns an Vision fehlt. Klar kann ich mit Gott für ein Projekt zusammenarbeiten, aber die Frage ist doch, „Wie viel Zeit sondere ich ab, in der nur Gott und ich zusammen sind?“ Ein anderer Aspekt ist, wieviel Zeit wir im Wort Gottes verbringen. Wie viel lesen wir in der Bibel, studieren wir sie und erlauben dem Wort Gottes, unser Innerstes zu berühren, damit es zu unserem Fundament wird? Und wieviel Zeit verbringen wir eigentlich mit Glaubensgeschwistern? Die Bibel sagt, dass wir einander „schärfen“ und uns gegenseitig zu „guten Werken“ antreiben sollen. Wenn wir das aber nicht tun, fehlt es uns an der gegenseitigen Ermutigung, die Dinge, die Gott für uns hat, zu erreichen und zu vollbringen.
Wenn du dich hier angesprochen fühlst, möchte ich gerne mit dir beten. Vater, ich möchte Dir danken, dass Du der Gott der Vision bist und dass Du Vision in unsere Herzen gelegt hast. Ich bete, dass Du jedem von uns hilfst, in dieser Vision zu wandeln und zu leben und Dich zu hören, zu suchen und zu kennen als den, der Du bist. In Jesu’ Namen.







