Es ist erstaunlich zu sehen, wie in diesem wirtschaftlichen Klima viele Menschen auf so vielfältige Weise und in so unterschiedli-chem Ausmaß betroffen sind, nicht nur die in der Welt, sondern auch diejenigen, die zum Haus des Glaubens gehören. Da ich die Möglichkeit hatte, mit vielen Menschen zu sprechen und vielen Menschen zu dienen, habe ich herausgefunden, dass in allem der Glaube ein gemeinsamer Nenner ist..
Now faith is the assurance of things hoped for, the conviction of things not seen. For by it the people of old received their commendation. By faith we understand that the universe was created by the word of God, so that what is seen was not made out of things that are visible. Hebrews 11:1-3
Wir bringen jeden Tag unseren Glauben an irgendetwas zum Aus-druck; niemand kann auch nur ei-nen einzigen Tag leben, ohne Glau-ben auszuüben – Glauben in der physischen Welt. Als du am Morgen aufgewacht und ins Badezimmer gegan-gen bist, hast du auf den Lichtschal-ter gedrückt und daran geglaubt, dass es funktio-niert. Wenn du in dein Auto steigst, hast du Glauben, dass es fahren wird. Wenn du einen Brief versen-dest, vertraust du der Post, dass er die richtige Adresse erreicht. Wenn du in die Apotheke gehst, vertraust du dem Apotheker, dass er dir die richtigen Medikamente aushändigt, und immer wenn du ein Gebäude betrittst und es wieder verlässt, bringst du Glauben in die Archi-tekten und Bauarbeiter zum Aus-druck..
Glaube wird auch im geistlichen Bereich zum Ausdruck gebracht. Jeder von uns, ungeachtet seines Hintergrundes, seiner Bildung, sei-nes sozialen Status und seiner Ta-lente kann Glauben zum Ausdruck bringen. Der Unterschied zwischen dem Glauben, den wir in unserem täglichen Leben anwenden, und unserem religiösem Glauben ist das Objekt dieses Glau-bens. Noch einmal: jeder setzt seinen Glauben in eine Sa-che oder in eine Person. Der Moslem glaubt an den Koran und an Mohammed. Der Humanist glaubt an sich selbst. Der Anhänger einer Religion glaubt an seine eigenen guten Werke. Nichts davon kann retten, weil in jedem Fall das Objekt des Glaubens falsch ist.
Dein Glaube ist nur so gut wie das Objekt, in das du deinen Glauben gesetzt hast.
Die Bibel verlangt, dass wir persön-lich unseren Glauben und unser Vertrauen in Jesus Christus setzen. In Apostelgeschichte 4,12 heißt es: »Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und nie-mand sonst auf der ganzen Welt rettet sie.«
In dieser Ausgabe des Spirit Wind möchte ich mit uns eine kleine Stu-die über die bedeutendste Lehre in der Bibel machen; dem Thema des Glaubens, wie wir es im elften Ka-pitel des Hebräerbriefes finden. Es ist mein Gebet, das du zwei Dinge erkennst, während du heute diese Lehre liest: „Was Glaube ist und was Glaube bewirkt“.
Was Glaube nicht ist
Um zu verstehen, was Glaube ist, müssen wir erst einmal einige weit-verbreitete Missverständnisse in Bezug auf den Glauben hinter uns lassen.
Gott manipulieren
Erstens, dass Glaube die Fähigkeit ist, Gott zu manipulieren. Das ist die Ansicht des Wohlstandsevange-liums. Bei dieser Herangehenswei-se hat der Glaube lediglich ein Ziel, nämlich ein bequemes Leben und (finanziellen) Segen..
Nur die richtige Lehre
Zweitens, dass der Glaube die Befolgung von bestimmten Glau-bensgrundsätzen ist. Das heißt, man muss lediglich der richtigen Glaubenslehre folgen. Aber Paulus schreibt im 2. Timotheusbrief 1,12: »Denn ich weiß genau, an wen ich glaube«. Wenn dein Glaube und Vertrauen nicht in die richtige Per-son gesetzt wird, ist es unwichtig, was du sonst noch alles glaubst.
Der Sprung ins Ungewisse
Drittens, dass der Glaube ein Sprung ins Ungewisse ist. Für manche Un-gläubige ist der Glaube das direkte Gegenteil von Wissenschaft. Diesen Menschen zu sagen „Du musst ein-fach nur Glauben haben“ wäre das Gleiche wie „Verhalte dich einfach konträr zu allem, was du weißt und vertraue, dass alles bestens funkti-onieren wird.“
Nachfolger mit Hingabe
Schließlich, dass Glaube die sim-ple Hingabe an irgendeinen Gott ist, welchem Gott du auch gerade folgst. Man kann über einen Nach-folger von Mohammed, den Ayatol-lah oder einen Christen sagen: „Er ist eine Person mit tiefem Glauben“; was zählt, ist ihre Aufrichtigkeit. Leider ist nichts dergleichen wahrer Glaube. Im elften Kapitel des Heb-räerbriefes wird gezeigt, wie wahrer biblischer Glaube aussieht: »Glaube ist die feste Gewissheit, dass sich erfüllt, was Gott versprochen hat; er ist die tiefe Überzeugung, dass die unsichtbare Welt Gottes Wirklichkeit ist, auch wenn wir sie noch nicht sehen können. Unsere Väter lebten diesen Glauben. Deshalb sind sie Vorbilder für uns. Weil wir an Gott glauben, wissen wir, dass die gan-ze Welt durch sein Wort geschaffen wurde; dass alles was wir sehen, aus dem Nichts entstanden ist.« Hebrews 11:1-3
Wahrer Glaube ist zuversichtlicher Gehorsam Gottes Wort gegenüber ungeachtet von Umständen und Konsequenzen. Glaube wird auf zweifache Weise beschrieben; er ist die „feste Gewissheit, dass sich erfüllt, was Gott versprochen hat“ und die „tiefe Überzeugung, dass die unsichtbare Welt Gottes Wirk-lichkeit ist, auch wenn wir sie noch nicht sehen können“.
Das Wort „Gewissheit“ aus dem Griechischen übersetzt bedeutet wörtlich „hinter etwas stehen oder unterstützen“. Glaube ist das Fun-dament, das dem Gläubigen das Vertrauen zum Ausharren gibt. Der Vers könnte übersetzt werden, „Glaube ist das Vertrauen, dass sich erfüllt, worauf wir hoffen“.
Dies zeigt sich im Leben des be-rĂĽhmten Missionars Hudson Taylor. Als er das erste Mal nach China fuhr, befand er sich in einem Segel-schiff. Das Schiff wurde bei ruhigem Wetter gefangen genommen und steuerte langsam auf die KĂĽste von Inseln zu, auf denen Kannibalen lebten. Diese Wilden freuten sich schon auf ein Festmahl.
Der Kapitän kam auf Herrn Taylor zu und bat ihn, zu beten, dass Gott ih-nen helfen möge. „Das werde ich“, versprach Taylor, „vorausgesetzt, Sie setzen die Segel, um den Wind aufzufangen.“ Der Kapitän weiger-te sich, sich lächerlich zu machen, indem er bei ruhiger See die Segel losmachte. Taylor aber sagte: „Ich werde nur beten, wenn Sie die Se-gel vorbereiten“, und so wurde es dann auch gemacht. Während er noch betete, klopfte jemand bei ihm an die Tür. „Wer ist da?“ Der Kapitän antwortete: „Beten Sie immer noch für Wind?“ „Ja.” „Nun“, entgegnete der Kapitän, „Sie hören besser auf zu beten, denn wir ha-ben mehr Wind, als wir bewältigen können!“
While engaged in prayer there was a knock at the door of his stateroom. “Who is there?” The captain’s voice responded, “Are you still praying for wind?” “Yes." “Well”, said the captain, “You better stop praying for we have more wind than we can manage!”
Das Wort, das beschreibt, was Glaube ist, wird mit „Zeugnis“ übersetzt, was so viel heißt wie „Überzeugung“. “You better stop praying for we have more wind than we can manage!”Diese innere Über-zeugung macht es dem Gläubigen möglich, an Dinge zu glauben, die er noch nicht gesehen hat und dass Gott vollbringen wird, was Er versprochen hat.
Eine andere Geschichte vom Kapi-tän eines Schiffes, auf dem Georg Müller aus Bristol reiste, illustriert diesen Punkt. Mül-ler war ein Mann, der verschiedene Waisenhäuser hat-te und ganz und gar auf Gott ver-traute, dass Er ihn versorgen würde. Zeit seines Le-bens erhielt er mehr als £ 1.000.000 vom Herrn, ohne jemals Spenden gesammelt zu haben – jeder ein-zelne Penny war eine Gebets- erhörung.
„Wir hatten Georg Müller aus Bristol an Bord“, erzählte der Kapitän. Ich war seit 24 Stunden auf der Brücke und habe sie die ganze Zeit nicht verlassen. Georg Müller kam zu mir und sagte: „Kapitän, ich bin gekom-men, um Ihnen zu sagen, dass Sie Samstagnachmittag in Quebec sein müssen.“ „Das ist unmöglich“, ant-wortete ich. „Gut, wenn Ihr Schiff mich nicht dorthin bringen kann, wird Gott einen anderen Weg fin-den. Ich habe in den letzten 57 Jah-ren nie ein Versprechen gebrochen; lassen Sie uns in den Navigations-raum hinunter gehen und beten.“
Ich sah diesen Mann Gottes an und dachte mir: „Aus was für einer Ir-renanstalt kommt dieser Mann? So etwas habe ich noch nie gehört.“ „Herr Müller“, sagte ich, „wis-sen Sie, wie dicht der Nebel ist?“ „Nein“, antwortete er, „mein Auge ist nicht auf den dichten Nebel ge-richtet, sondern auf den lebendigen Gott, der jede Situation meines Lebens unter Kontrolle hat.“
Er kniete nieder und betete eines der einfachsten Gebete. Als er fertig war, wollte ich beten, aber er leg-te seine Hand auf meine Schulter und bat mich, es nicht zu tun. „Da Sie nicht glauben, dass Er Gebet erhört, und da ich glaube, dass Er es bereits erhört hat, besteht kei-ne Notwendigkeit für Sie, dafür zu beten.“ Ich sah ihn an und Georg Müller erklärte: „Kapitän, ich kenne den Herrn seit 57 Jahren und es gab keinen einzigen Tag, an dem ich es versäumt hätte, eine Audienz mit dem König zu haben. Stehen Sie auf, Kapitän, öffnen Sie die Tür und Sie werden feststel-len, dass der Nebel verschwunden ist.“
Ich stand auf und der Nebel war tat-sächlich verschwun-den. Auch an diesem Samstagnachmittag hielt Georg Müller, was er zugesagt hatte.
Das, meine Freunde, ist die Ăśber-zeugung, die nur durch Glauben hervorgebracht werden kann.
Was Glaube bewirkt
"Hebräer 11,4-7: »Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Op-fer dar als Kain; durch ihn erhielt er das Zeugnis, daß er gerecht sei, indem Gott über seine Gaben Zeug-nis ablegte, und durch ihn redet er noch, obwohl er gestorben ist. Durch Glauben wurde Henoch ent-rückt, so daß er den Tod nicht sah, und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, daß er Gott wohlgefallen hatte. Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzu-gefallen; denn wer zu Gott kommt, muß glauben, daß er ist, und daß er die belohnen wird, welche ihn suchen. Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung emp-fangen hatte über die Dinge, die man noch nicht sah, von Gottes-furcht bewegt eine Arche zur Ret-tung seines Hauses; durch ihn ver-urteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens.«
Faith caused Abel to worship God
"Glaube brachte Abel dazu, Gott anzubeten In Genesis 4,1-10 lesen wir: »Weil Abel an Gott glaubte, war sein Opfer besser als das seines Bruders Kain. Gott nahm sein Opfer an, und Abel fand Gottes Anerkennung. Obwohl Abel schon lange tot ist, zeigt er uns noch immer, was es heißt, Gott zu vertrauen.« Hebräer 11,4
Wir kennen keine Einzelheiten aus Abels Glaubensleben oder darüber, wieviel ihm offenbart wurde, wie er anbeten sollte; aber sein Vater Adam war mit Gott gegangen. Wir wissen, dass sein Glaube ihn veranlasst hat, Gott anzubeten. Die-ser Vers sagt uns, „sein Opfer war besser als das seines Bruders.“ Er wählte ein auserlesenes Lamm und brachte es als Opfer dar.
Ich bin nicht der letztendliche Rich-ter von irgendjemandem, aber ich finde es unglaublich schwer zu glauben, dass eine Person, die nie in die Gemeinde geht, um Gott an-zubeten, tatsächlich gerettet ist. Echter Glaube sehnt sich nach einer Gelegenheit, Gott anzubeten! Das ist aber lediglich meine persönliche Meinung.
Glaube veranlasste enoch mit Gott zu gehen
"Durch Glauben wurde Henoch ent-rückt, so daß er den Tod nicht sah, und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, daß er Gott wohlgefallen hatte. Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzu-gefallen; denn wer zu Gott kommt, muß glauben, daß er ist, und daß er die belohnen wird, welche ihn suchen.«
Henoch ist ein faszinierender bib-lischer Charakter, der in einer der dunkelsten Perioden der Weltge-schichte lebte. Henoch lebte genau vor der Zeit, als Gott die Erde auf-grund der Sünden der Menschheit zerstören musste, doch es gelang ihm, sich rein zu halten. Henoch wandelte mit dem Herrn, doch der Bericht im Genesis zeigt, dass dies nicht immer der Fall in seinem Le-ben gewesen war (Genesis 5,21-34). In den ersten 65 Jahren seines Le-bens ging Henoch nicht mit dem Herrn.
Das Markenzeichen von Henochs Leben war, „dass er Gott gefiel“. Was für eine wunderbare Beschrei-bung für das Leben eines Gläubigen. Kann das von deinem Leben gesagt werden? Gefällt es dem Herrn, wie du deine Zeit verbringst? Gefällt Gott, was du liest? Hat Gott an dei-nen Worten Gefallen? Freut sich Gott über deine Zukunftspläne? Hast du dir überhaupt die Mühe gemacht, Gott bezüglich deiner Pläne um Rat zu bitten?
Das ist wirklich etwas, das ich fort-während in meinem Leben umset-zen möchte, nicht als eine Predigerin oder jemand, die im Dienst steht, sondern schlichtweg weil ich ein Kind Gottes bin. Es ist ganz einfach zu ver-suchen, Gott in „unsere“ Pläne zu integrieren und unseren „Glauben“ zu gebrauchen, um bes-ser durch das Leben zu kommen, anstatt so zu leben wie Henoch. Das erfordert Zeit, Mühe, Fleiß, aber vor allem einen disziplinierten Lebensstil.
Der Glaubensweg von Henoch ent-band ihn von den Konsequenzen des Todes; ist das bei dir auch so? Dieser Vers sagt nicht, dass Glaube einfach ein Weg ist, um Gott zu ge-fallen: es ist der einzige Weg, um Gott zu gefallen.
Glaube veranlasste Noah fĂĽr Gott zu arbeiten
"»Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung empfangen hatte über die Dinge, die man noch nicht sah, von Gottesfurcht bewegt eine Arche zur Rettung seines Hau-ses; durch ihn verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtig-keit aufgrund des Glaubens.«
Die Geschichte von Noahs Genera-tion ist die Geschichte des Verfalls der Menschheit in die Sünde. Wir lesen in Genesis 6,5-7: »Der Herr sah, dass die Menschen voller Bosheit waren. Jede Stunde, jeden Tag ihres Lebens hatten sie nur ei-nes im Sinn: Böses planen, Böses tun. … Die übrige Menschheit aber war vollkommen verdorben. … Es gab nur ein Gesetz: Grausamkeit.« Gleichzeitig ist es die Geschichte der wunderbaren Gnade Gottes, in der Er den glaubenden Noah und seine Familie gerettet hat. Noah stand der ganzen Welt allein gegen-über. Jesus bezeichnete die „Tage Noahs“ als charakteristisch für den Zustand der Welt vor Seinem zweiten Kommen (Matthäus 24,37-39) und warnte davor, dass Seine Nachfolger auf die gleiche boshafte Feindseligkeit, die Noah Tag für Tag aushalten musste, vorbereitet sein sollen.
Noah baute eine Arche, weil er Gott Glauben schenkte. Jeder Baum, den er fällte, war Glaube. Jedes Brett, das er sägte, war Glaube. Jeder Hammerschlag war Glaube. Jeder Winkel, den er anbrachte, war Glau-be. Reflektiert deine Arbeit Glaube? Glaube motiviert uns zur Arbeit. Einzig allein sein beständiger Glau-be an Gott ließ Noah 120 Jahre lang treu Bäume fällen und die Konst-ruktion der Arche planen; viele von uns kämpfen dagegen schon mit 120 Tagen!
Die Arche war 137m lang, 23m breit und 12m hoch, das bedeutet, sie war fast eineinhalb Mal so groß wie ein Fußballfeld und vier Stockwerke hoch – und vor den Spöttern kaum zu verbergen.
Kannst du dir den Hohn und das Gespött vorstellen, dem Noah Tag für Tag ausgesetzt war, als er dieses große Schiff baute? Es war mehr als 100 km vom nächsten Ozean ent-fernt und viel zu groß, um bewegt werden zu können. Die Mehrheit der Menschen lehnte es ab, Noahs Reden über die kommende Flut Glauben zu schenken. Und trotz-dem arbeitete er im Glauben wei-ter; baute die Arche und warnte vor dem kommenden Gericht. Schließ-lich gingen er und seine Familie, als letzten Akt des Glaubens, in die Arche hinein und schlossen die Tür. Noah war ein Mann des Glaubens und sein Leben bezeugte fortwährend seinen Glauben; ist das bei uns auch so? Noah betete Gott treu an, so wie Abel auch, er ging treu mit Gott, so wie Henoch auch und arbeitete treu für Gott.
Glaube überlässt Gott die Kontrolle
Diese großartigen Männer, die vor uns gelebt haben, fordern uns mit ihrem Beispiel sehr heraus. Aber wir haben jetzt den kostbaren Hei-ligen Geist, der uns weiterhilft und uns auf unserem Glaubensweg lei-tet – auch wenn es mühsam und schwierig ist oder wenn wir uns so fühlen, als wären wir auf einem Berggipfel.
Zum Abschluss möchte ich euch noch eine Geschichte erzählen: „Der Dreijährige fühlte sich sicher in den Armen seines Vaters, als Papa in der Mitte des Pools stand. Dann ging Papa nur zum Spaß langsam ins tiefe Wasser und sang leise `tiefer und tiefer und tiefer´, während das Wasser an dem Kind höher und höher schlug. Das Ge-sicht des Jungen wies immer grö-ßer werdende Panik auf, während er sich immer mehr an seinen Vater klammerte, der natürlich leicht den Boden berühren konn-te. Wenn der kleine Junge in der Lage ge-wesen wäre, die Situ-ation zu analysieren, hätte er erkannt, dass es keinen Grund für seine immer größer wer-dende Angst gab. Das Wasser war an allen Stellen des Pools so tief, dass er alleine nicht stehen konn-te, sogar an der flachsten Stelle. Er wäre ertrunken, wenn er nicht hochgehalten worden wäre – seine Sicherheit hing überall im Pool von Papa ab."
An verschiedenen Punkten in un-serem Leben fühlen wir uns alle so, als ob wir den Boden unter unseren Füßen verlieren wür-den – Probleme im Überfluss, Jobverlust, jemand stirbt. Wir ge-raten leicht in Panik, weil wir das Gefühl ha-ben, die Kontrolle ver-loren zu haben. Doch die Wahrheit ist die, dass wir nie die Kontrolle über die wertvollsten Dinge im Leben hatten, wie das kleine Kind im Pool. Wir sind im-mer hoch gehalten worden durch die Gnade Gottes, unseres Vaters, der sich nicht verändert. Gott ver-liert nie den Boden unter Seinen Füßen und aus diesem Grund sind wir immer sicher, auch wenn wir „tiefer gehen".Vielleicht möchte dich Gott „tiefer“ führen als jemals zuvor. Es ist der Glaube, der dir das Vertrauen und die Überzeugung gibt, um Gott so treu anzubeten wie Abel, so treu mit Gott zu gehen wie Henoch und so treu für Gott zu arbeiten wie Noah.
Wir haben diesen unglaublichen Weg begonnen und sind schon so weit gekommen, so lasst uns weitergehen und „tiefer, tiefer und tiefer“ mit Ihm kommen.




