Dienstag, den 11. August 2009 um 13:34 Uhr
Voice in the City ist beteiligt an einer City Taking Veranstaltung vom 31. Juli bis zum 10. August 2009, welche Pori, Finnland erreichen wird. Wir werden Seminare, Straßenarbeit, Einsätze, Freizeit Aktivitäten, Tür zu Tür Evangelisation, Open Air Veranstaltungen und mehr haben! Das Ziel wird es sein die Menschen wo sie sich befinden mit dem Evangelium zu erreichen. Du bist herzlich wilkommen teilzunehmen um uns zu helfen, zu lernen, das Feuer zu fangen und in deine Stadt mitzunehmen.
Das Beste für Pori
Mit meinem Rollstuhl nach Finnland zu gehen war eine ziemliche Herausforderung für mich, da ich nicht wusste, wie ich mit dem Rollstuhl predigen oder an den Straßeneinsätzen teilnehmen würde, doch ich merkte, dass Gott Gnade für alles gibt. Wie immer arbeiteten wir als Team zusammen, Gayle lehrte in den Morgenseminaren, Heike leitete das Parallelgebet und Stefan und Susanne waren für die Organisation da. Das ganze Team betete auch für die Menschen in den Versammlungen. Stephen und Matthew (Gayles Ehemann und Sohn) dabei zu haben, war ein besonderer Segen, denn es ist nicht immer möglich für die ganze Claxton-Familie zu reisen, weil Matthew zur Schule geht.
Die Mitarbeit der Gemeinde
Die Gemeinde vor Ort leistete hervorragende Arbeit bei der Organisation der gesamten Veranstaltung; 60% der Gemeindemitglieder waren an der Mitarbeit beteiligt.
Wir hätten kein besseres Wetter haben können, und so waren Jung und Alt draußen auf den Straßen und erfüllten den “Missionsbefehl”, während sie den Leuten über “einen Gott, der sich wirklich um sie sorgt” erzählten. Schlussendlich wurden 3.000 Rosen verschenkt; 2.000 Zeitschriften und tausende Ballons wurden auf den Straßen als Teil des Einsatzes verteilt. Schon bald strömten die Leute zum Café, wo es kostenlos Kaffee und Kuchen gab, ganz zu schweigen von dem Platz, wo die Menschen eine kostenlose Massage empfangen konnten und parallel dazu das Evangelium hörten. Die jungen Leute wuschen Autofensterscheiben, und in der letzten Veranstaltung sagte ich scherzhaft: “Die Autos von Pori haben in ihrer ganzen Geschichte noch nie solche sauberen Fenster gehabt!”
Ja, Pori wurde zweifach mit der Liebe Jesu konfrontiert: sowohl durch die exzellenten Musikgruppen auf einer Bühne in der Fußgängerzone, wo Menschen einfach anhielten und zuhörten als auch durch die vielen freundlichen Menschen, die in ihren leuchtenden T-Shirts die Botschaft von der Liebe Gottes erzählten.
Gott kümmert sich um die Jugend
Bei “Das Beste für Pori!” war die Arbeit mit den Kindern außergewöhnlich kraftvoll und effektiv. Ich kann wirklich sagen, dass der Einsatz unter den Kindern eins der Höhepunkte der gesamten Veranstaltung war. Allein der Himmel weiß, bei wie vielen Kindern das Leben für immer durch diese Kindermeetings im Park beeinflusst wurde, genauso wie auch durch die abendliche Evangelisation.
Seminare und Evangelisation
Die Morgenseminare waren mit letztlich 150 Leuten jeden Morgen gut besucht. Die Abendveranstaltungen bewegten sich so zwischen 600 – 800 Besuchern jeden Abend. Zuerst wusste ich nicht, wie ich die ganze Sache mit dem Rollstuhl bewältigen würde, doch Gott bereitete einen Weg und ich fand es leichter als ich vorher dachte, dass es sein würde. Ich sagte zu jemandem: “Sogar die Engel hielten ihren Atem an, als diese Männer mich in meinem Rollstuhl hoch und runter von der Rampe auf diese hohe Bühne hoben.” Gottes Wort kommt niemals ohne Frucht zurück und ich weinte, als ich sah, wie die Menschen nach vorne strömten, um errettet zu werden. Viele warteten geduldig vom Ende der Meetings an bis spät in die Nacht hinein, um ihr Gebet für Heilung zu bekommen. Für sie war das Auflegen der Hände von äußerster Wichtigkeit. Das brauchte natürlich Zeit, aber darüber machte ich mir keine Gedanken. Wir waren für die Menschen dort da und Jesus berührte sie, einen nach dem anderen. Gerade heute hörte ich von einem Mann, der vollkommen von Tumoren im Darm geheilt wurde. Er hatte beim Arzt Bilder vor und nach dem Heilungsgebet machen lassen. Und so viele andere Menschen wurden von Gott in verschiedenster Weise berührt.
Wir können all denen, die mit solch großer Hingabe gearbeitet haben, gar nicht genug danken; seien es die Seelsorger, die Fürbitter, die Technikleute oder die Frauen, die in der Küche für alle Leute gekocht haben, die vor der Abendveranstaltung gemeinsam gegessen haben. Der Pastor sagte: “Die Hürde zwischen der Schwelle unserer Gemeinde und der Stadt ist nun aufgrund dieser Veranstaltung zerbrochen.” Es war eine Ehre für Voice in the City, mit der Leiterschaft der Pfingstgemeinde in Pori zusammenzuarbeiten.
Liebe Freunde, ich danke euch herzlich, dass ihr für meine Gesundheit und für “Das Beste für Pori!” gebetet habt, ihr habt Teil an der Ernte!
„Für Pori das Beste“!
So ist der Titel des City Takings, das wir gerade in der finnischen Stadt Pori durchgeführt haben.
Ich bin dem Herrn für diese außergewöhnliche Woche dankbar – auch für das schöne Sommerwetter. Es war eine große Freude, mit Poris Einwohnern in Kontakt zu kommen; sei es auf den Marktplätzen, in den Fußgängerzonen, auf den Kinderveranstaltungen oder bei den „Tür-zu –Tür“-Aktionen in ihren Gärten. Die vielen regelmäßigen Gebete während der Vorbereitungszeit hatten den „Boden“ gut vorbereitet.
Durch die hervorragende Werbestrategie – Website, Anzeigen, Fernsehwerbung, Flyer und vieles mehr - war „Für Pori das Beste“ bereits vielen Einwohnern bekannt. Sogar die Regionalzeitung berichtete in einem großen Artikel über dieses Event, und auf der ersten Abendveranstaltung begrüßte der Vizebürgermeister ganz offiziell das Projekt. Er berichtete gerührt, dass sein Schwiegervater, der in einem Altersheim wohnt, bereits am Nachmittag von einer Jugendgruppe, die ein „Rollstuhlrennen“ in diesem Heim organisierte, Besuch bekommen hatte.
Unterstützung kam ebenfalls von JMEM-Jugendgruppen aus anderen Städten Finnlands, und sogar aus Argentinien war eine Gruppe angereist, um bei dieser Evangelisation dabei zu sein.
Berührt hat mich persönlich, dass so viele Menschen, die außerhalb der Gemeindemauern angesprochen und auch zu den Abendveranstaltungen eingeladen wurden, diesen Einladungen wirklich gefolgt sind und wir abends für sie beten durften.
Gott ist so treu! Er rettet Menschen, Er befreit sie, und Er heilt sie auch, und wir durften Zeuge von bewegenden Heilungen werden. Durch „Für Pori das Beste“ haben sich die Stadt, die Gemeinde und die Menschen verändert.
Zum Schluss noch ein Zitat vom leitenden Pastor Veikko Kokkonen: ,,Über vierzig Jahre lang hatten wir eine Mauer zwischen der Gemeinde und der Stadt errichtet. Jetzt haben wir endlich eine Brücke gebaut.“
Das Vorhaben einer Gemeinde, nach 40 Jahren endlich ihre Stadt zu erreichen, hat in der finnischen Stadt Pori viel Frucht gebracht.
Als ich das erste Mal im Februar in Pori ankam, um an einem Wochenende eine Fürbitte- und Gebetskonferenz zu halten, müssen der Hunger und die Sehnsucht dieser Ortsgemeinde nach Erweckung, Gottes Herz erfreut haben. Voller Eifer gab sie sich dem Gebet und der Fübitte hin, und während die Monate vergingen, wuchs auch ihre Entschlossenheit und Erwartung.
Endlich startete die Woche des City Takings, und Jung und Alt kamen zusammen, um ihre Stadt zu erreichen. Im Stadtzentrum wurden ausgezeichnete Programme aufgeführt, und die Straßen waren voll von Menschen, die Rosen verteilten und in viele Gespräche vertieft waren. An die Kinder wurden Luftballons verschenkt und einige Erwachsene hatten sich in beliebte Kinderfiguren verkleidet, um so die Liebe Gottes mit den Kleinen zu teilen.
Und das war nur ein Teil des Einsatzes, denn am Abend füllten zwischen 550 und 650 Menschen die Sporthalle, um die Frohe Botschaft von Jesus zu hören, die Suzette voller Leidenschaft predigte. Auf die Altarrufe folgten viele Erstentscheidungen, und viele andere gaben sich Gott noch einmal ganz neu hin. Der Himmel freute sich gewaltig, Familien wurden verändert und Menschenleben freigesetzt.








