Geschrieben von: Heike Steiger Freitag, den 14. Oktober 2011 um 07:52 Uhr
Am 21. September sind wir nach langer Reise gut in Jakarta angekommen. Die ersten Tage waren ausgefüllt mit verschiedenen Treffen mit Pastoren und Leitern, sowie dem Umzug von Suzette in eine andere Wohnung, die ihr für die Zeit in Indonesien zur Verfügung gestellt wurde.
Am 1. Oktober flogen wir dann nach Timika. Dort hatten wir im Frühjahr die Gebetsveranstaltungen und die Großevangelisationen durchgeführt, und gingen jetzt hauptsächlich zurück, um die Gebetsbewegung zu stärken und um die künftige Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Kommitte abzusprechen. So standen verschiedene Veranstaltungen mit Leitern sowie ein “Gebetskonzert” (Gebetsabend mit Lehre) auf dem Programm. Es war eine starke und gesegnete Zeit, die auch für unseren weiteren Dienst in Papua richtungsweisend war.
Am 4. Oktober konnte Suzette in Kwamki Lama predigen. Kwamki Lama ist in ganz Papau als Krisenherd bekannt; es herrscht dort viel Gewalt. Bei einem Gottesdienst mit 400 bis 500 Anwesenden und rund 24 Pastoren aus dem dortigen Stammesgebiet hat der Herr einen starken Durchbruch geschenkt, als Suzette anfing, den Pastoren als ein Zeichen von Demut und Versöhnung die Füße zu waschen und auch beim anschliessenden Brotbrechen, als die Pastoren füreinander beteten. Welch einen Unterschied wird es bewirken, wenn die Pastoren in Einheit zusammenstehen! Auf Grund Suzettes Inspiration entstand auch ein „Gebetsturm“, vergleichbar mit 24/7 Gebetshäusern. Bereits vier Tage nach der Veranstaltung wurde das erste Gebetstreffen einberufen!
Vom 5.-7. Oktober hatten wir eine intensive Zeit in Jayapura. Jayapura ist die Provinzhauptstadt von Papua und dementsprechend ist der Einfluss, der von Jayapura ausgeht, sehr wichtig. In der kurzen Zeit, die wir dort waren, haben wir den geistlichen Kampf gespürt, der über dieser Stadt herrscht; vor allem ein Kampf um Einheit. Bereits ein Viertel aller dortigen Pastoren trifft sich dort seit einigen Wochen, um mehr zur Einheit in dieser Stadt beizutragen. Suzette hat nicht nur in dringlicher Weise zu den Pastoren und Leitern gesprochen, sondern auch den Betern starken Input gegeben. Beim letzten “Gebetskonzert” hat sie alle herausgefordert, täglich um 7.00 Uhr eine Minute für Jayapura zu beten. Wir bitten auch dich, im Gebet an Jayapura zu denken – sie brauchen wirklich Gebetsunterstützung! Vielleicht schliesst du dich auch um 7.00 Uhr an?
Seit 7. Oktober sind wir in Manokwari für Gebetsveranstaltungen und um verschiedene Bereiche des Dienstes weiterzuentwickeln . Am 13. geht es dann für 5 Tage in zwei verschiedene Stammesgebiete. Erst gestern haben wir gehört, wie sehr diese Leute in ihren Traditionen verhaftet sind, im Aberglauben und im mystischen Denken; Unvergebenheit bis hin zu Rache spielen immer noch eine große Rolle dort.– Andere Religionen gehen bereits zu diesen kostbaren Menschen im Landesinneren und geben ihnen Geschenke, bieten Schulbildung an usw., unter der Auflage, dass sie zu ihrem Glauben übertreten. Möge Gott uns Gnade geben, dass es einen Durchbruch für das Evangelium gibt, wenn Suzette dort predigt, und Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus kommen!
Suzette hat beinahe geweint, als sie davon hörte, dass andere Stammesleiter, als sie von ihren Einsätzen in diese abgelegenen Gebiete hörten, eine Delegation sandten, um ihr Einladungsbriefe zu übergeben und sie zu bitten, dass sie auch zu ihnen kommt. Die Not ist ist wirklich sehr groß.
Auch in Manokwari hat Suzette in starkem Maße den Betern gedient. Für mich war es ein ganz besonderes Erlebnis, dabeizusein, wie in einer Abendveranstaltung ein richtiger Durchbruch im Gebet kam. Wir haben gespürt, wie sehr die Beter in Manokwari, der Hauptstadt der Provinz Westpapua, zurückgehalten werden.
Vielen Dank für deine Gebete – du bist ein Teil von all dem, was der Herr hier wirkt.







