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Suzette in Sorong

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ARRIVAL AT SORONG HIER SIND SUZETTES BERICHTE ĂśBER DIE JETZIGE GROSSEVANGELISATION IN SORONG/PAPUA IM JULI 2011! WIR SIND SO BEGEISTERT ĂśBER DIE WUNDERBAREN DINGE, DIE GOTT IN INDONESIEN TUT!

UPDATE VON SUZETTE

JULI 21 2011

Meine lieben Freunde und Partner,

hier ist etwas Schönes zum Anschauen! Unser Empfang am Flughafen in Sorong.

Die Tänzer in ihren traditionellen roten papuanischen Schürzen sind unsere Pastoren aus dem Landesinneren, die wir gesponsert haben. Als sie hörten, dass wir am Flughafen ankommen, bestanden sie darauf, uns in ihrer traditionellen Tracht zu empfangen.

Das hat mich sehr bewegt. Bitte schaut euch diesen Videoclip an und genieĂźe ihn mit uns.

Blessings

Suzette

ANKUNFT AM FLUGHAFEN SORONG, PAPUA, INDONESIEN

REISEN MIT DEM HIGHLAND PASTOREN

ANKUNFT IM HOTEL

ANKUNFT BEIM GEBETSKONZERT


SORONG OUTREACH BILDERGALERIE

JULY 07 -09 2011

ERSTE NACHT

ZWEITE NACHT

DRITTE NACHT


UPDATE

JULI 13 2011

Als man der Stadt Sorong auch den Namen „Das Osttor von Indonesien” gab, hätte ich mir niemals träumen lassen können, dass das auch ein „Öffnen von vielen Toren“ für Voice in the City-Indonesien bedeuten würde. Was für eine unglaubliche Zeit wir doch hatten! Wir haben insgesamt 13 Tage lang in dieser Stadt gedient und nachgezählt, dass wir ungefähr 60.000 Menschen in dieser Stadt mit 120.000 Bewohnern erreicht haben. Das war nun die dritte Stadt in der wir unsere Großevangelisation mit dem „Ring-System“ umgesetzt haben, und ich kann mit ganzem Herzen sagen, dass diese Strategie bisher wirklich die effektivste mit der größten Schlagkraft war.

MEHR STÄDTE UND MEHR STAMMESGRUPPEN

Die Nachricht über unsere Großevangelisation verbreitete sich in Papua und Bewohner aus Fak-fak, Nabiri, Wamena, Jayapura, Manokwari und anderen Städten und Orten reisten an, um hier in Sorong dabei zu sein. Natürlich sind nun für uns die Türen in diese Städte weit offen, aber was mich am meisten berührt hat ist die Tatsache, wie Gott für uns die Türen zu den Stammesgruppen, den Ureinwohnern Papuas, geöffnet hat. Repräsentanten und Leiter von sechs verschiedenen Stämmen reisten von weit her an, um an dieser Großevangelisation teilzunehmen – etwas, was so zuvor in dieser Nation noch niemals geschehen war. Sie standen vor mir mit Tränen in ihren Augen und sagten: „Kein Ausländer hat jemals zuvor nach uns gefagt. Als wir aber hörten, dass du nach uns fragst und uns einlädst, haben wir beschlossen zu kommen.“ Jetzt plane ich im September zu ihnen in ihre eigene Stammesgbiete zu reisen, um ihren Stämmen das Evangelium zu bringen.

DIE LETZTE ABENDVERANSTALTUNG DER GROSSEVANGELISATION

Als wir zum Veranstaltungsort fuhren konnte man den Lobpreis schon von Weitem hören. Die Tänzer sangen und eine festliche Atmosphäre lag über dem Feld. Schon bald strömten Menschen hinzu und als ich predigte standen ca. 25.000 – 30.000 Personen mit ganz unterschiedlichen Glaubenshintergründen auf dem offenen Feld und hörten aufmerksam der Verkündigung der wunderbaren Botschaft über die Errettung zu. Für den jungen Mann von 16 Jahren wird das Leben nie mehr wieder das selbe sein – auf der Stelle konnte er wieder auf seinem tauben Ohr hören! Eine junge Frau warf ihre Arme um mich und erzählte mir unter Tränen wie der Knoten in ihrer Brust verschwunden war. Krebs schien die Krankheit zu sein, die Gott hier heilte, denn viele Personen bezeugten ihre plötzliche Heilung. Natürlich haben wir ihnen gesagt, dass sie zu ihren Ärzten gehen sollen, die dann ihre Heilung bestätigen können. Selbst der Bürgermeister von Sorong war anwesend. Er tanzte mit uns und hörte zu, als das Evangelium von Jesus Christus gepredigt wurde.

DIE SALBUNGSVERANSTALTUNG

In der Halle war es heiß, die Temperatur lag um die 34°C, aber die Menschen hörten nicht auf, zur Abschluss-Salbungsveranstaltung zu kommen. Schnell war der Saal mit 1.700 Teilnehmern packend voll; hauptsächlich waren Leiter und Pastoren für diese allerletzte Veranstaltung anwesend. Für jeden Einzelnen persönlich zu beten ist eine ziemliche Aufgabe, aber etwas das die Menschen hier sehr, sehr wertschätzen. Unter den Teilnehmern war auch eine muslimische Frau, die für Gebet anstand. Sie hatte ihren kleinen Jungen im Arm. Ich betete für seine Beine und am Ende der Veranstaltung brachte sie ihn weinend nach vorne, um zu zeigen, wie Gott seine Beine geheilt hatte und wie er nun auf seinen eigenen Beinen stehen konnte! Das Alles bewirkt Jesus, wenn Er dabei ist Sein Volk zu berühren und zu segnen.

CHARAKTER-TRAININGSCAMP

Wie in den anderen Städten zuvor, führten wir für die Männer und Frauen ganz zum Schluss unsere „Charakter-Trainingscamps“ durch, die besonders für die Leiter und Pastoren wichtig sind. Heute hatte ich das Vorrecht, bei der Abschlussveranstaltung dabei zu sein. Wow - es fällt schwer zu glauben, dass wir nur 13 Tage hier in Sorong gewesen sind. Der Einfluss, den wir auf diese Stadt genommen haben, war unglaublich – angefangen vom Frühgebet, dem dreitägigen „Prayer Concert“ („Gebetskonzert“), die eigentliche Großevangelisation bis hin zu den Morgenseminaren und Charakter-Trainingcamps. Dazu hatten wir noch Seminare für die Marktfrauen hier in Sorong abgehalten; von Vero geleitet und von mir unterstützt. Das ist natürlich ein Projekt von Voice in the City, aber Vero hat eine echte Leidenschaft dafür, die Marktfrauen darin zu lehren wie sie effektiver und erfolgreicher arbeiten können. Veros Lehreinheiten machten den Frauen sehr viel Freude.

GEBETSTURM

Morgen früh, bevor ich von Sorong nach Manokwari fliege, werde ich die Ehre haben den neuen Gebetsturm hier in Sorong offiziell zu eröffnen, bei dessen Aufbau Voice in the City beteiligt war. Das alles geschah hier hinter den Kulissen zusätzlich zu allen unseren Veranstaltungen. Nach der Eröffnung fliegen wir als Team nach Manokwari, um den Gebetsturm zu besuchen, den die Leiter und Beter während unserer Großevangelisation in Manokwari damals errichtet haben. Gleichzeitig bereiten wir auch den Boden vor für unsere bevorstehende Gebetsschule, die wir im Oktober in Manokwari für ganz Papua durchführen wollen. Dann geht es weiter nach Jayapura, um mit den Leitern ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, wie man die Leidenschaft und das Feuer für den örtlichen Gebetsturm, der am „Sterben“ ist, wieder neu entfachen kann. Mein Ziel und meine Leidenschaft ist es, sechs dieser 24/7-Gebetstürme in den Städten zu errichten, um die Atmosphäre über Papua zu verändern.

Wir danken dir für deine Gebete und Unterstützung und wir danken Gott für alles, was Er hier getan hat und weiterhin tun wird. Wir haben uns in diese Stadt verliebt und wissen, dass wir Alles getan haben, womit der Herr uns beauftragt hat – für Seine Herrlichkeit durch Seine Gnade.

Gemeinsam fĂĽr die Verlorenen,

Suzette

SORONG PRAYER CONCERT FOTOS

SORONG FRĂśHGEBET FOTOS


UPDATE VON GAYLE

JULI 09 – 12 2011

Liebe Freunde & Partner,

Die GroĂźevangelisation ist nun zu Ende. Auf der letzten Abendveranstaltung waren ĂĽber 20.000 Menschen anwesend und es gab einen wunderbaren Durchbruch! Ausgelassen feierten sie Gott wegen der Dinge, die Er in dieser Stadt getan hatte und Suzette tanzte sogar mit dem BĂĽrgermeister von Sorong. Die ganze Stadt spricht davon, dass sie so ein Wirken Gottes noch niemals zuvor gesehen hat!

Im letzten Morgenseminar betete Suzette für jeden einzelnen der 1.700 Anwesenden persönlich und salbte sie mit Öl, um mit dem Werk Gottes in Sorong fortzufahren.

Heute reist das Team für eine kurze, wohl verdiente Auszeit auf eine Insel und dann weiter in ein abgeschiedenes Gebiet im Landesinneren, um vor Ort die dortigen Einsätze für das kommende Jahr zu planen.

Ich danke euch sehr, dass ihr mit mit uns steht.
Gemeinsam bringen wir die Erne ein!

Gayle


UPDATE VON GAYLE!

08 JULI 2011

Liebe Freunde & Partner,

ich habe gerade mit Suzette telefoniert und das sind die aktuellsten Neuigkeiten aus Indonesien.

Die gestrige Abendveranstaltung soll einfach unglaublich gewesen sein. Über 10.000 Menschen hatten sich versammelt und die meisten von ihnen haben einen ganz anderen religiösen Hintergrund! Das Wetter war gestern wundervoll. Am ersten Abend hatte es nur so geschüttet, doch trotz des Regens blieben Tausende, um das Evangelium zu hören.

Die Morgenseminare laufen sehr gut und Suzette hat Unterstützung von einigen wirklich guten Sprechern. Der Einfluss durch die Veranstaltungen ist immens, besonders weil auch 60 Pastoren aus dem Landesinneren dabei sein können. Weit mehr als 1.000 Teilnehmer haben die Morgenseminare besucht. Wir haben in Sorong auch ein neues Projekt gestartet, dass sich gezielt für Marktfrauen einsetzt. Das Projekt ist sehr gut angelaufen!

Suzette meint, dass diese Großevangelisation bisher den größten und stärksten Einfluss auf Sorong hat. Menschen kommen über viele, viele Kilometer zu Fuß, weil sie gehört haben, was in Sorong geschieht. Diese Stadt wurde verändert und wird auch weiterhin durch die Herrlichkeit Gottes verändert.

Bitte betet nach wie vor besonders fĂĽr Suzette in dieser Zeit.

Ihr könnt euch bestimmt denken, dass die Kommunikation mit Sorong fast unmöglich ist. Emails kommen und gehen einfach nicht durch. Einige Male habe ich es geschafft, Suzette auf dem Handy zu erreichen, wenn sie irgendwie Empfang hatte. Gesundheitsmäßig geht es aber allen gut und das Team arbeitet sehr gut zusammen.

Vielen Dank fĂĽr eure UnterstĂĽtzung und Liebe. Danke, dass ihr mit uns steht! Suzette schickt euch allen ganz liebe GrĂĽĂźe!

Halleluja, die Ernte wird eingebracht!

Gemeinsam fĂĽr Sein Reich,

Gayle


GEBET, PASTOREN, MEGAVOICE AND MARKTFRAUEN

03 JULI 2011

Heute früh, als wir um 4:45 Uhr auf dem Evangelisationsgelände ankamen, war die Beleuchtung an, Musik spielte im Hintergrund, Flaggen wurden geschwenkt und einige Menschen beteten bereits Gott an. Was für ein einladender Anblick! Ich bin schon so gesegnet worden von der Hingabe der Menschen hier. Morgen um Morgen kommen sie hierher in Taxis, Lastwagen, auf Mopeds oder zu Fuß, nur um einfach da zu sein und zu beten, bis wir bis zu 300 Personen sind und dann Gott zusammen anbeten und gemeinsam in den Riss treten. Wir sind wie eine Familie, die zusammenkommt, um den Gebetsaltar der Stadt wieder aufzubauen.

Das Gebäude, in dem wir das „Prayer Concert“ abhalten, fasst 3.000 Personen und am Sonntagabend war es bis zum Bersten voll. Es war, als ob die Heiligkeit Gottes auf uns kam, so stark, dass ich das Fotografieren und Filmen und alles andere stoppte, damit es keinerlei Ablenkung gab. Tausende beteten Gott einfach an und beteten zu Ihm im Glanz Seiner Heiligkeit. Ganz plötzlich aber entzündete das Feuer Gottes die Leidenschaft der Männer und Frauen – Tränen flossen, einige weinten, andere beteten und wiederum andere standen einfach still und hatten ihre Hände zum Herrn erhoben. Das hier war eine Zeit von Gebet und Hingabe an Ihn – Jesus Christus – der sich nach ihrer Gemeinschaft sehnte.

Zu meiner Rechten, zum allerersten Mal in der Geschichte ohne miteinander in Streit zu geraten, beteten und tanzten sechzig Pastoren und Leiter aus sechs unterschiedlichen Stämmen zusammen. Ich konnte mich einfach nicht mehr zurückhalten. Ich brach in Tränen aus, als diese alten Männer und Frauen in meine Augen blickten und mich „ihre Mutter“ nannten. Sie sind „einfache“ Menschen (ich sage das mit allem Respekt). Womöglich „wissen“ sie nicht so viel wie andere, aber sie lieben Jesus mit ganzem Herzen. Sie sagten zu mir: „Kein anderer Sprecher hat jemals nach uns, die wir aus dem tiefen Landesinneren kommen, gefragt. Als wir also hörten, dass du nach uns fragst, sagten wir uns, ‚Wir wollen dahin und Schwester Suzette und das Team treffen.’“ Ich konnte nicht aufhören zu weinen! Sie waren bis zu sechs Tage lang zu Fuß marschiert, um an den Treffpunkt zu gelangen, wo sie in ein Schiff umstiegen, das wiederum einige weitere Tage brauchte, um in Sorong anzukommen. Der Älteste unter ihnen ist 87 Jahre alt!

Gestern sind wir losgegangen, um als Team ein ganz besonderes Treffen mit ihnen zu haben und ihnen außerdem die „MegaVoices“ zu übergeben. Wenn du da gewesen wärest, hättest du mit mir geweint. Ihre Augen strahlten wie kleine Lichter – und dann kamen sie einzeln zu mir und den anderen vom Team, nur um sicher zu gehen, dass ihre „MegaVoices“ auch wirklich funktionierten. Als sie schließlich selbst hörten, dass die MP3-Spieler einwandfrei waren, lächelten sie und steckten sie wie einen wunderbaren Schatz in ihre Hosentaschen. Das war wirklich das bewegendste Zusammentreffen überhaupt; und das ist es, worum es im Evangelium für alle „Völker und Nationen“ geht (Off. 5,9). Wenn wir Papua nachhaltig verändern möchten, dürfen wir nicht einfach nur die Städte verändern, sondern müssen auch die Einheimischen aus dem Landesinneren und entlegenen Regionen erreichen. Und genau das machen wir hier.

Eines Tages möchte ich so gerne zu ihnen in ihre Region hinausfliegen – das wäre einfach wundervoll!

Einige Monate zuvor haben wir in Manokwari einen „Gebetsturm“ aufgebaut, der jetzt sehr gut läuft. Aber hier in Sorong, , war er doch nicht so „überkonfessionell“, wie er eigentlich sein sollte, obwohl es einen funktionierenden Gebetsturm gibt. Ich unternahm einen Glaubensschritt, rief die Pastoren zusammen und erklärte ihnen, dass sie jetzt gemeinsam aufstehen und den geistlichen Raum über ihrer Stadt offen halten muessen. Ich sagte ihnen, dass es jetzt nicht an der Zeit ist, zu zanken und sich zu spalten, sondern in Einheit für ihr Land einzustehen. Obwohl ich voller Liebe sprach, war ich doch klar und deutlich in meinen Aussagen und rief sie auf, Wächter auf den Mauern zu sein. Es waren so viele unterschiedliche Denominationen anwesend, dass ich mich fragte, wie sie wohl reagieren würden. Sie standen aber auf und machten ein gemeinsames Bekenntnis – über zwanzig Pastoren machten fest, dass sie es zu ihrer Aufgabe und Leidenschaft machen würden, einen 24-Stunden-„Gebetsturm“ aufzubauen. Der Geschäftsführer einer Bank kam hinzu und gab den dritten Stock seiner Bank als ein „Haus des Gebets“ für die Stadt frei – überkonfessionell und neutral! Wow, was für eine Gebetserhörung! Ich verließ das Treffen und war vor Gott in tiefer Dankbarkeit, denn ich hatte erlebt, wie Psalm 133 Wirklichkeit wurde.

Wir haben auch etwas ganz Neues begonnen, indem wir die Marktfrauen im Umgang mit Geld unterrichten. Dieses Projekt hat Vero in Gang gebracht und ich stehe voll und ganz hinter ihr. Ich sage ja immer, dass Frauen sehr viel reden können, aber Marktfrauen reden sogar noch viel mehr – und das auch während der Veranstaltungen! Es hört sich dann tatsächlich so an, als ob man sich mitten auf einem Markt befindet, Geplapper hier und Geplapper dort. Und Vero bringt diesen Frauen einfache Prinzipien bei, wie man im Geschäftsleben erfolgreich sein kann, Das sind wirklich tolle Neuigkeiten und etwas ganz Neues, das Voice in the City in dieser Form durchführt, aber eigentlich ist das wirklich Veros Projekt. Wir werden die Frauen in ein besonderes Darlehensprogramm eingliedern, das ihnen helfen wird, aus ihren Schulden zu kommen. Das ist einfach wundervoll und ein großes Geschenk, zu erleben wie wir diesen Frauen auf ganz einfache aber effektive Weise helfen können. Voice in the City-Indonesien wird für diesen Zweck ein Konto eröffnen, um den Frauen hier in Sorong zu helfen. Da wird viel Arbeit auf uns zukommen, aber wir werden von einem wiedergeborenen Geschäftsführer einer Bank unterstützt (der uns auch das dritte Stockwerk seiner Bank als „Gebetsturm“ zur Verfügung gestellt hat), und er ist bereit, diesen Marktfrauen dabei zu helfen, von den hohen Zinsforderungen der privaten Geldgeber freizukommen, von denen sie sich Geld leihen.

Das Gelände, auf dem die Großevangelisation stattfindet, gleicht einem brummenden Bienenstock. Licht- und Beleuchtungsanlagen werden angebracht, die Bühne aufgebaut und die Technik aufgestellt – alles geht wunderbar voran. Außerdem stehen 400 Seelsorger für die Großevangelisation bereit, die allesamt von Chris geschult und trainiert wurden, Er ist ein wundervoller Mann Gottes, der für das Team und auch für mich persönlich eine so große Hilfe ist.

Bitte bete mit uns fĂĽr die Evangelisation, die morgen beginnt. DafĂĽr, dass wir gutes und trockenes Wetter haben und das Feld voller Menschen sein wird.

Gott segne dich! Mit ganz viel Liebe vom Missionsfeld Papua,

Suzette


ANKUNFT IN SORONG, FRĂśHGEBET & PRAYER CONCERT

JUNI 29 - JULI 02 2011

Wenn ca. 300 Personen um fünf Uhr morgens zum Frühgebet auf das Evangelisationsgelände kommen und 2.300 Personen am Abend in das Gebäude zum „Prayer Concert“ (dt. „Gebetskonzert“) hineinströmen, dann heißt das, dass etwas in der Stadt geschieht. Genau das erleben wir gerade in Sorong, eine der drei Städte in Papua (Timika, Manokwari & Sorong), die wir mit dem Evangelium erreichen.

„Seit Januar fließt Gebet in unsere Stadt“, wurde mir von einem der Pastoren berichtet, „und seit Anfang des Jahres haben 80 Personen einen 24-Stunden-„Gebetsturm“ für die Großevangelisation und unsere Stadt errichtet“, erzählte er mit Stolz in seiner Stimme. Ja, die Menschen hier haben begonnen zu beten und Gott für etwas Neues zu suchen und wir können mit ihrem Gebet übereinstimmen und mit ihnen für etwas Neues glauben.

Das Gebäude, das wir für die „Prayer Concert“-Veranstaltungen am Abend nutzen, wurde zuerst von vielen als ein sehr schmutziger, düsterer und grausiger Ort „abgelehnt“. Und es war tatsächlich so; ein verlassener und dreckiger Ort mit Müllbergen, die den Boden bedeckten und abscheulichen Sprüchen und Graffitis an den Wänden. Aber es war auch das einzige „neutrale“ Gebäude in dieser Stadt, das wir anmieten konnten und das eine Kapazität für 3.000 Personen bereit hält.

Schnell stürzte sich als erstes das Organisationskommitee in die Aufräumarbeiten und auch die Pastoren aus dem Hochland halfen fleißig mit. Die Böden wurden mit dem stärksten Antiseptikum geschrubbt, das aufzufinden war, und bis in die frühen Morgenstunden wurde gearbeitet, um die Graffitis an den Wänden zu überstreichen und das Gebäude präsentierfähig zu machen. Zum ersten Mal seit Jahren wurden die Holzbänke gründlich gewischt und gebohnert und plötzlich wurde das, was zuvor missbilligt und abgelehnt wurde, ein sauberer Ort und zu einem Werkzeug für die Herrlichkeit des Herrn.

Wir riefen uns in Erinnerung, dass selbst unser Herr in einem Stall zur Welt gekommen war und wir dankten Gott mit ganzem Herzen, dass Er uns so einen Ort gegeben hatte, um das „Prayer Concert“ und die Seminare abzuhalten. Schon bald wurde die Beleuchtung angebracht, die Bühne wunderschön dekoriert und die Technik angeschlossen. Wir waren bereit für die kommenden Veranstaltungen!

Bei der Ankunft am Flughafen erwartete uns ein ganz besonderer Anblick. Über fünfzig Pastoren gekleidet in ihrer Stammestracht mit Schwertern, Bögen und Pfeilen in den Händen, führten einen traditionellen Tanz auf, um uns auf ihre ganz eigene kulturelle Weise in ihrem Land willkommen zu heißen. Selbst alle teuersten Autos und roten Teppiche dieser Welt hätten uns niemals so willkommen heißen und würdevoll empfangen können, wie es diese traditionellen Menschen in ihrer geschichtsträchtigen Tracht auf ihre simple Art getan haben. Kleine Kinder waren typisch papuanisch gekleidet und bemalt. Sie empfingen uns mit Blumen. Eine große Schüssel, in die wir hineintreten sollten, wurde uns als ein Symbol ihrer Gastfreundschaft vor unsere Füße gestellt. Ja! Endlich war ich wieder in meinem geliebten Papua und unter dem papuanischem Volk! Mein Herz war voller Freude und beinah vergaß ich, die weiteren Willkommensrituale zu verfolgen, die das Organisationskommitee extra vorbereitet hatte. Wie gerne ich doch mehr Zeit mit diesen kostbaren Menschen aus den unterschiedlichen Stammesregionen, gekleidet in ihren traditionellen Kostümen und ihrer reizenden Art, verbracht hätte!

Am nächsten Morgen starteten wir mit dem Frühgebet auf dem Evangelisationsgelände und am zweiten Tag war die Gegenwart Gottes während des 4:30 Uhr-Gebets so stark, dass sie wirklich spürbar war. Wir konnten uns mit König David identifizieren, der in den Psalmen sagt: „Ich erwecke den Morgen.“ Es ist so bewegend zu sehen, wie sehr die Menschen hier nach Gott hungern. Sie kommen auf ihren kleinen Mopeds oder laufen hierher, und einige von ihnen legen für ein 90-minütiges Gebetstreffen einen ziemlich weiten Weg hinter sich, weil sie unserem allmächtigen Gott für ihre Stadt und ihre Liebsten glauben und vertrauen.

Obwohl unser Gebäude keine Klimaanlage hat und nur Holzbänke und Plastikstühle aufgestellt sind, scheint es niemanden zu stören. Die Anbetung fließt zu Gottes Ehre und das Wort Gottes berührt die Herzen der Anwesenden tief. Mittendrin in Sorong bauen wir einen Gebetsaltar für unseren Gott. Sorong ist auch bekannt als „Das Osttor Indonesiens“ und wir sind fest entschlossen, Sorong zu einem „Osttor Gottes“ zu machen, sodass Seine Gegenwart in dieser Nation immer willkommen ist.

Heute Abend findet die letzte Veranstaltung von unserem „Prayer Concert“ statt und ganz genau so, wie Gott die Ketten und Festungen im Leben der Teilnehmer gestern Abend zerbrochen hat, erwarte und glaube ich, dass Er sie heute Abend mit Seinem Feuer und Seiner Leidenschaft erfüllen wird.

Vielen Dank, dass du mit uns betest. Wir wissen, dass Er fähig ist, so viel mehr zu tun, als wir jemals erbitten oder uns vorstellen können. Sein heiliger Name sei gesegnet!

Gemeinsam fĂĽr die Verlorenen,

Suzette