Donnerstag, den 31. März 2011 um 08:04 Uhr

Unsere Indonesien Tour hat drei wichtige Teile.
Hier gibt es die aktuellsten Berichte und Bilder aus Timika, Manokwari und Bandung!
Gemeinsam für die Verlorenen,
Suzette & Team
Der Preis des Dienstes
Aus dem Herzen von Suzette
Es ist spät nachts oder besser früher Morgen, als ich endlich die Kopfhörer beiseitelege, mit denen ich gerade ein Lied von Robin Mark gehört habe:
Wenn alles gesagt und getan ist, gibt es nur eine Sache, die zählt. Habe ich mein Bestes getan, um für die Wahrheit zu leben? Habe ich mein Leben für dich gelebt?
Wenn alles gesagt und getan ist, werden meine Schätze nichts bedeuten. Nur was ich aus Liebe getan habe, wird belohnt werden und der Prüfung standhalten.
Herr, deine Gnade ist so groß, Du schaust über unser Schwächen hinweg und findest pures Gold im sumpfigen Lehm. Du machst Sünder zu Heiligen.
Ich werde dich immer loben und preisen Hier auf der Erde und für immer. Denn du hast mir gezeigt, dass der Himmel mein wahres Zuhause ist.
Es ist in diesen stillen Stunden der Nacht, wenn es kein Licht gibt, keine Mikrophone, keine Menschen, die geistlich durchbrechen müssen, wenn das einzige Geräusch, das ich höre, die Klimaanlage in meinem Zimmer ist, die leicht bläst, um den Raum etwas kühler zu machen, genau dann frage ich mich, „Ist es das alles wert? Ist der Preis nicht zu hoch?“
Ich lebe in Hotelzimmern aus einem endlos umgepackten Koffer und die Stille erinnert mich daran, dass ich ganz allein bin. Ich frage mich wieder, „Ist es das alles wert?“ Die meiste Zeit lebe ich in der Wohnung von jemand anderem und kümmere mich um seine Dinge, obwohl ich eine schöne Wohnung in Deutschland habe, die leer steht. Ich wasche meine Kleidung im Waschbecken des Hotels, obwohl ich eine Waschmaschine zuhause habe – „Ist es das wert?“
Wenn Gott mich ein paar Stunden schlafen lässt, so weckt Er mich doch, um zu beten, weil Er weiß, wie voll meine Tage sind und welche Anforderungen von allen Seiten an mich gestellt werden; wenn der Heilige Geist mich aufweckt, um Gemeinschaft mit Ihm zu haben, nicht um Fürbitte zu tun, im Gebet zu kämpfen, eine Predigt vorzubereiten oder auf die unzähligen Emails zu antworten, sondern einfach, um Zeit mit Ihm zu verbringen und Ihn zu lieben – „Ist es das wert?“
Genau dann kommt mir das Lied von Robin Mark in den Sinn und hilft mir, mich wieder neu auszurichten – Wenn alles gesagt und getan ist … nur was ich aus Liebe getan habe, wird der Prüfung standhalten! Wenn alle unsere Gedanken, Worte und Werke durch dieses Feuer gehen und nur das, was aus Gold, Silber oder Edelstein ist, übrig bleibt, und alles Holz, Heu und Stroh verzehrt wird, dann verstehe ich, warum Jesus allein in die Nacht hinausging, um zu beten. Er wollte Abstand haben von den Anforderungen der Menschen, der Zeichen und Wunder und einfach Gemeinschaft mit Seinem Vater haben. Nur in dieser Gemeinschaft und in der Gegenwart Gottes brennt der Heilige Geist das Schlechte weg, kümmert sich um Herzenshaltungen, Schmerz, Einsamkeit und den hohen, hohen Preis des Dienstes. Gott wird immer unsere Fehler zudecken, aber Er wird nie unseren Stolz zudecken. Er wird unser Herz aufdecken, unsere Einstellungen, sogar unser Ureigenes, bis nichts mehr übrigbleibt, außer dass unsere Glaubensprüfung zum Lob und Preis und zur Ehre unseres Herrn Jesus Christus wird. Pures veredeltes Gold verblasst zur Bedeutungslosigkeit im Licht dieser Glaubensprüfung.
Wenn Hunderte, sogar Tausende von Menschen zu Gott schreien, wenn das Feuer des Heiligen Geistes sich wieder entzündet aus der Asche der Lauheit, „Komfortzonen“ in Angriff nimmt oder sogar, wie in der letzten Abendveranstaltung, die greifbare Gegenwart Gottes so sichtbar wird, genau dann kann ich wirklich sagen, „Wow, das ist es, worum es eigentlich geht!“ Wenn Tausende und Abertausende ihr Leben Jesus geben oder unser allmächtige Gott das Volk schüttelt durch Zeichen und Wunder, dann kann ich wieder sagen, „Das ist es, worum es eigentlich geht!“
Aber es geht nicht um die Meetings, die Durchbrüche, die Heilungen oder irgendwelche anderen wunderbaren Manifestationen der Liebe Gottes – es geht darum, Habe ich mein Leben für Jesus gelebt? Habe ich Ihm mein Bestes gegeben? Habe ich mein Leben für die Wahrheit und für die Liebe gelebt? – Denn nur das wird in der Prüfung der Zeit und des Feuers vor Ihm Bestand haben.
Genau dann, wenn ich auf das Foto von Matthew sehe und weine, wenn der Schmerz, ihn zu vermissen, zu groß wird und ich mich danach sehne, mit dem Team zusammen zu sein, doch alles um mich herum die Stille der Nacht und das sanfte Säuseln der Klimaanlage ist und dieses Lied, das mich daran erinnert, dass „der Himmel mein wahres Zuhause ist“.
So lasst uns alles auf den Altar Gottes legen, denn Gott kann nicht Sein Feuer auf einen leeren Altar ausgießen – den Altar des Gebets, der Hingabe, der Liebe und des Dienstes für Ihn. Auf diesem Altar wird Sein verzehrendes Feuer alles Schlechte, Stolz, Ehrgeiz, falsche Haltungen und Selbstgerechtigkeit unserer menschlichen Natur hinwegnehmen. Aber dieser Altar bringt auch Seine Gegenwart, Seine Liebe, Seinen Charakter, Seine Schönheit und vor allem Sein Gold, wenn er unseren Glauben durch sein Feuer prüft (1. Petrus 1:17).
Mit den Worten der alten Hymne lasst uns von ganz tief im Inneren singen: Alles übergeb ich Jesus Alles geb ich ihm Ich werde ihn immer lieben, ihm vertrauen Und in Seiner Gegenwart leben. Ich geb alles hin, ich geb alles hin Alles Dir, meinem gesegneten Retter Ich geb alles hin.
Lasst das Feuer das Schlechte verzehren und lasst unseren Glauben werden wie Gold, reines Gold …
Gott segne Dich!
Suzette
Indonesien, ein Zwischenbericht
Nach dem hervorragenden Einsatz in Timika kehrte ich nach Jakarta zurück, um die anstehende 3-Städte-Tour für die Nationale Indonesische Gebetsbewegung (JDN) vorzubereiten.
Bevor wir nach Bandung abfuhren, der ersten wichtigen Stadt unseres Einsatzes, hatten wir in dem Apartment, das mir zur Verfügung gestellt worden war, ein Treffen, bei dem wir unsere Großevangelisation besprachen. Wie erfreulich anders war es doch, in der Lage zu sein, zu einem solchen Treffen das Team zu mir „nach Hause” einzuladen, wo ich mich nun befand. Normalerweise reisen wir alle aus ganz unterschiedlichen Orten an, treffen uns und gehen dann wieder auseinander. Dieses Mal war ich aber schon da und in der Lage, die verschiedenen Teammitglieder zu begrüßen und die Gastgeberin zu sein anstatt lediglich die Vorsitzende! Pak Paul flog von Surabaya ein, Ibu Vero von Australien über Singapur und Pak Toar von Papua und ich, die eigentliche Ausländerin, war “zuhause” in Jakarkta.
Zunächst einmal möchte ich unseren früheren Organisator Pak Junius und seinem Team danken, ehren und ihm meine Anerkennung aussprechen für die Arbeit von sechzehn Jahren der Fürsorge, Vorbereitung, Versorgung und Arbeit, in denen er mir den Weg bereitet hat, um in Indonesien zu dienen und dieses Land zu lieben.
Unser Treffen war ein großer Erfolg. Wir sprachen über einige Punkte unserer letzten Großevangelisation in Timika, die noch ein wenig Aufmerksamkeit erforderten und was sofort deutlich wurde, war, dass das Team schnell zusammenwuchs und eine echte Einheit wurde. Es gibt eine Verbindung unter uns, die sich zur Ehre Gottes entwickelt. Wenn ich das Wort „uns“ verwende, dann schließe ich alle diejenigen mit ein, die uns im Gebet unterstützen, mit Finanzen oder administrativen Fähigkeiten, von welchem Teil der Erde sie auch immer kommen. Nicht nur der Dienst vor Ort ist wichtig, sondern das ganze weltweite Team. Ja, ich bin die Person, die das Steuerrad in der Hand hält, ich bin die Fahrerin, aber was wäre das Steuerrad oder der Fahrer ohne ein Auto?
Wir arbeiten alle für Jesus, wir alle haben Anteil daran, wenn Seelen berührt werden. Egal, wo wir uns in der Welt befinden, wir bauen das Reich Gottes. Ich möchte lieber auf dem Missionsfeld gebraucht werden, als zu Hause zu verrosten, nichts zu tun und meine Zeit mit Klatsch und Tratsch und Kaffeetrinken zu verbringen. Nein, lass mich durch den Regen laufen, sodass meine Schuhe im Schlamm stecken bleiben, ich klatschnass bin, aber für die Kranken bete! Im strömenden Regen zu predigen, den Bedürftigen das Evangelium von Jesus zu bringen, was sollte ich mir mehr wünschen?
Es ist mir eine große Freude, euch mitteilen zu können, dass ein wunderbarer und angesehener junger Mann Gottes mit Namen Pak Christian, ein Bewohner von Papua, nun zu unserem Team gehört und sich um unsere Projekte und Einsätze kümmert. Ich sehe es als ein Geschenk von Gott, ihn in unserem Team zu haben. Jetzt würde ich euch gerne einige Leute von Jakarta vorstellen, die bei unserer Großevangelisation in Timika mit dabei waren, die ich als „Ausländer“ in Papua vorstellt habe, weil ich nun eine waschechte Papuanerin bin. Das brachte die Menschen natürlich zum Lachen!
Es war eine Ehre, Pak Haryonto (einer unserer Unterstützer) als Sprecher auf einem Morgenseminar zu haben, als auch Pak Daniel Pangi und Pak Sofian von „Abba Love Ministries“. Pak Christian, den ich bereits erwähnt habe, war auch ein Sprecher, aber er tat weit mehr, er leitete das Charakter-Aufbau-Seminar der Männer.
Nicht zu vergessen: unser Frauenseminar war ein herausragender Erfolg, dank Vero, auf deren Vision wir aufgebaut hatten.
Wenn wir auf die Großevangelisation in Timika zurückschauen, dann schätzen wir, dass an den vier Abenden etwa 42.000 Menschen vor dem Thron Gottes standen und im strömenden tropischen Regen das Recht hatten, sich bezüglich Ihrer Zukunft in der Ewigkeit zu entscheiden. Gott sei die Ehre.
Bald ist die Nacht vorüber, und Gottes Tag bricht an. Deshalb wollen wir uns von den finsteren Werken der Nacht trennen und uns statt dessen mit den Waffen des Lichts rüsten (Röm 13:12)
Mein nächster Bericht wird aus Bandung kommen, das ein paar Stunden Fahrt von Jakarta entfernt ist; bis dahin möge der Herr euch segnen und in Seiner Liebe geborgen halten.
Suzette
„Freude. Einfach unbeschreibliche Freude und voll von Herrlichkeit …”
So lässt sich der letzte Abend unserer Großevangelisation in Timikia auf der indonesischen Insel Papua beschreiben.
Vor mir vergrößerte sich das Meer von Menschen rasant, und es schien, als ob der Fluss, der zum Veranstaltungsort strömte, niemals aufhören würde. Es dauerte nicht lange, bis sich ungefähr 20.000 Menschen versammelt hatten, um die Gute Nachricht von Jesus Christus zu hören, und als wir den Abend eröffneten, war das Wetter mild und klar.
Sieben Großleinwände gaben der Menschenmenge genau wieder, was sich auf und auch vor der Bühne abspielte, als wir später herunterstiegen, um für die Kranken und Schwerkranken zu beten. Das Mitverfolgen auf den Leinwänden hielt die Erwartung und den Enthusiasmus der Anwesenden auf einem hohen Level, und es gab ihnen das Gefühl, bei jeder Bewegung, bei jedem Tanz, die eigentlich auf der Bühne stattfanden, wirklich hautnah dabei zu sein. Das örtliche Komitee und das indonesische „Voice in the City“-Team haben in diesen ganzen Vorbereitungen hervorragende Arbeit geleistet.
Alle hörten aufmerksam zu, als ich über die Konsequenzen predigte, wenn es darum geht, Jesus als Herrn und Retter anzunehmen oder abzulehnen. Es ist wahr - das Wort Gottes ist ein zweischneidiges Schwert und trifft das Herz der Menschen mit Liebe und Überführung. Als ich predigte, führte das australische Team ein bewegendes Stück dazu auf und gab eine kraftvolle visuelle Darstellung meiner Botschaft.
Danach beteten Tausende das Gebet der Errettung mit der tiefsten Ernsthaftigkeit ihres Herzens, und die Engel waren voller Freude über die zahlreichen Seelen, die dem Buch des Lebens hinzugefügt wurden.
Und dann fing es an zu regnen! Aber es machte mir nichts aus und den anderen auch nicht. Die Botschaft der Errettung war verkündet und angenommen worden. Regenschirme gingen auf wie Pilze und gaben ein farbenfrohes Bild ab. Bald schwappte stürmischer Regen wie ein Sturzbach vom Himmel, aber niemanden machte es etwas aus; wir waren durchnässt, aber keiner bewegte sich weg. Wir beteten für die Kranken und bald kämpften sich diejenigen mit einem Heilungszeugnis den Weg nach vorne durch die Menge.
Für einen kleinen Jungen wird das Leben nicht mehr dasselbe sein. Neun Jahre lang war er stumm gewesen und nun kam er nach vorne und versuchte zu sprechen. Zuerst war seine Aussprache nicht klar, aber als ich weiter mit ihm langsam und deutlich redete, wurde seine Aussprache besser und bald jubelte und pries die Menge Gott für das, was Er im Leben des Jungen getan hatte. Die Menschen hatten die Veränderung in seiner Aussprache auf den Großleinwänden verfolgen können und waren Zeugen seiner Heilung.
Dann kam ein kleines Mädchen zu mir, und obwohl sie aufgrund der vielen Scheinwerfer und Menschen um sie herum Angst hatte, wollte sie mir sagen, was der Herr für sie getan hatte. Ihre Mutter, die mit ihr war, bestätigte, dass ihre Tochter seit der Geburt taub gewesen war. Ich sprach ganz sanft in das eine Ohr, sodass ich mich selbst kaum flüstern hörte, und doch konnte das kleine Mädchen alles wiederholen, was ich sagte!
Im sturzbachartigen Regen wurde es schwierig zu unterscheiden, wer nach vorne gekommen war, um Zeugnis zu geben, und wer, um mehr Gebet zu empfangen. Aber ganz plötzlich schien etwas vom Himmel zu regnen, das nicht nur natürlicher Regen war, sondern ein Fluss der Freude.
Ich bat den Chor, der aus 150 jungen Menschen aus zwölf örtlichen Gemeinden bestand, noch einmal eines ihrer einheimischen Lieder zu singen, und als sie es taten, verwandelte sich das, was wie ein Fluss der Freude schien, in einen mächtigen reißenden Strom von unbeschreiblicher Freude, als uns der Herr mit Seinen Segnungen vom Himmel überschüttete. Alle fingen an zu tanzen und zu lachen, eine Atmosphäre von Sieg und Triumph war spürbar in der Luft und in den Herzen derer, die freigesetzt worden waren von der Knechtschaft der Sünde. „Wen der Sohn freimacht, der ist wirklich frei“ (Joh. 8,36).
Wir tanzten! Und ich meine, wir ALLE tanzten im Schlamm und durch den Schlamm, mitten im Regen, der sich wie Sturzbäche ergoss. Aber das machte niemanden etwas aus! Die Freude am Herrn nahm zu - einfach unbeschreibliche Freude und voll von Herrlichkeit!
Zu meiner Linken hatte ich einen Polizisten, der meine Hand hielt, und zu meiner Rechten einen Polizisten, der auch meiner Hand hielt und in der anderen eine AK-47! Überall waren Polizisten um uns herum genauso wie „Normale“. Jeder tanzte und lachte, als der Himmel Regen und Freude aus dem Thronsaal Gottes goss.
Timika, die erste der drei Städte, in der wir unsere Großevangelisationen in Papua durchführen, wurde verändert, gesegnet und freigesetzt von der Macht und Gnade unseres Herrn Jesus Christus.
Am Samstagmorgen findet die Salbungsveranstaltung statt, in der wir für alle beten werden, die auch an den Morgenseminaren teilgenommen haben. Bevor wir aber die Veranstaltung beginnen, werden wir den Pastoren und Leitern der entlegenen und weit entfernten Regionen unsere „Mega Voices“ präsentieren; handliche, solarbetriebene und digitale Audio-Bibeln. Ein wunderbares Werkzeug, um Gottes Wort in die Regionen zu bringen, in denen es keine Elektrizität gibt und die Menschen nicht lesen können.
Während wir nun hier in Timika zum Abschluss kommen, ist die eine Sache, die bleiben wird, der wunderbare Fluss von Freude und Segen, denn dieser ist nicht abhängig von unserer Präsenz, sondern allein von der Gegenwart des Einen, der den Preis bezahlt hat – Jesus Christus, unser Herr und Retter.
Gemeinsam für die Verlorenen,
Suzette
Der letzte Abend der Großevangelisation
Letzte Nacht standen wir in einem Fluss des Regens, aber heute Abend schien es, als ob wir in einem Fluss von Gottes Segnungen geschwommen sind. Ungefähr 10.000 Menschen kamen zur Großevangelisation. Wir hatten wunderbares klares Wetter und die Atmosphäre war sozusagen „elektrisch“ mit so viel Erwartung in der Luft.
Als der Ruf zur Errettung erfolgte, streckte sich ein Meer von Händen hoch zum Herrn, um Jesus als Herrn und Retter anzunehmen. Oh, diese tiefe Not des Menschen, sich mit seinem Schöpfer wieder zu versöhnen. Von da an folgte, so schien es, ein mitreißender Fluss von Freude und Wundern. Ein Geist des Triumphes und Sieges war präsent, und das ausgelassene Singen und Tanzen für Gott verstärkte das nur noch.
Einige sehr vollmächtige Wunder sind geschehen – hier sind einige Zeugnisse:
• Ein elfjähriges Mädchen wurde von einem völlig tauben Ohr geheilt. Seit sie sechs Monate alt war, war sie auf diesem Ohr taub gewesen. Heute Abend hat Jesus das Ohr geöffnet!
• Ein kleiner taubstummer Junge war anfangs zu verschüchtert, um etwas zu sagen, aber als wir ganz zart und sanft mit ihm redeten, stieg er in die Unterhaltung mit ein und wiederholte mit einem Lächeln, was ich gesprochen hatte.
• Ein Mann war gestern Abend zur Veranstaltung auf Krücken gekommen und wurde aber nicht geheilt. Heute Abend aber hielt er seine Krücken hoch in die Luft und rannte mit mir über die Bühne. Er ist vollkommen geheilt!
• Wir hatten auch einige Personen, die Unfälle gehabt hatten. Auch sie bezeugten ihre Heilung in ihren Knochen, in ihrer Brust oder in ihrer Wirbelsäule.
Halleluja!
Die Morgenseminare heute Vormittag waren auch ein großartiger Segen. Ich machte den Auftakt und lehrte über „Das Feuer Gottes“. Hunderte kamen nach vorne und schrien zu Gott, um einen frischen Strom Seiner Kraft in ihrem Leben zu empfangen. Ungefähr 750 bis 800 Teilnehmer hatten wir an diesem Morgen.
Pastor Daniel Pandji von JDN, dem nationalen Gebetsnetzwerk in Indonesien, übernahm das zweite Seminar. Wie immer ist es ein Segen und eine Freude, gemeinsam mit ihm zu dienen, mit einem Mann, der für Versöhnung und Gebet in dieser Nation wirklich gebraucht wird.
Auch heute Abend hat das gesamte Team sehr gut zusammengearbeitet, und alles lief nach Plan. Die Technik funktionierte ohne irgendwelche Störungen, und die Zusammenarbeit zwischen mir und den Ordnern lief auch ohne Zwischenfälle. Ein großes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle an das Team hier vor Ort, an das Jakarta-Team und an die internationalen Teams sagen.
Ein großes Dankeschön geht auch an dich, denn in dem gesamten Einsatz stehst und betest du mit uns. Du bist ein Teil von uns, und wir sind ein Teil von dir.
Vielen Dank!
Gemeinsam für die Verlorenen,
Suzette
Als ich das Thema für diesen Evangelisationseinsatz ausgesucht hatte - nämlich „Fluss des Lebens“ - hatte ich keinesfalls den strömenden Regen erwartet, der heute Abend auf uns gefallen ist.
Seit dem frühen Nachmittag hat es heute geregnet und geregnet. Zuerst fielen die Zelte zusammen, die wir auf dem Feld, wo die Großevangelisation stattfindet, aufgebaut hatten, und dann mussten die Lautsprecheranlage und gesamte Technik mit Plastikplanen bedeckt werden, da es vom Himmel unaufhörlich schüttete.
Oh, wie sehr es mein Herz berührte, als ich am Veranstaltungsort ankam und die Fürbitter sah, die im strömenden Regen standen und beteten und ihre Flaggen hin und her schwengten. Die Menschen, die sich auf dem Feld befanden, waren komplett durchnässt vom Regen. Der Boden war ein riesiges Matschfeld, aber die Menschen standen und standen und standen dort einfach und warteten, dass Gott sie berührt!
Bis zum Schluss der Veranstaltung hatten sich 6.000 bis 8.000 Menschen im strömenden Regen versammelt und hörten dem Wort Gottes zu. Tausende antworteten auf den Ruf der Errettung. Auch ich stand beim Predigen im Regen. Wie könnte ich trocken und sicher unter dem Bühnendach stehen bleiben, wenn alle anderen im Regen stehen? Gott verbiete mir, dass ich so ein Bild abgebe, dass ich nur mir selbst wichtig bin und nicht Menschen. Wir haben dann schließlich einige vom Team losgeschickt, um Schirme und Plastiktüten zu kaufen, um sie unter den Teilnehmern zu verteilen.
Ich predigte über „Die vier Männer am Kreuz“ und betete danach mit und für die Anwesenden. Anschließend beteten wir auch für die Kranken. Viele wurden geheilt, aber die Menschen standen so dicht beieinander, dass es sehr schwierig war, durch die Menschenmenge nach vorne zu kommen und Zeugnis zu geben. Trotzdem schafften es einige durchzukommen, und es war einfach wunderbar zu hören, was Gott schon am ersten Abend getan hat.
Im Anschluss daran gingen wir zu den Schwerkranken, um ihnen die Hände aufzulegen. Ich war so dankbar, dass ich Hosen und flache Schuhe anhatte, als ich von einer Person zur nächsten durch den Schlamm watete, um für sie zu beten. Der erste Abend war ein ausgezeichneter Start. Morgen möchte ich über Heilung predigen; Lukas 5:19 “Und die Kraft Gottes war da, um zu heilen”. Ich danke dir von Herzen, dass du mit uns stehst! Gott segne dich!
Gemeinsam für die Verlorenen,
Suzette
Marschiert der Himmel hinein, ist die Hölle am Zittern!
So wie draußen der natürliche Regen niederfiel, so fiel auch der Regen des Himmels auf unsere Veranstaltung drinnen im Saal. Wir wurden so gesegnet, und ich bin noch nicht einmal zum Predigen gekommen!
Das australische Team führte heute ein weiteres Theaterstück mit dem Titel „Es ist vollbracht!“ auf. Als sie fertig waren, war die Salbung in diesem Gebäude so stark, dass ich aufgesprungen bin, das Mikrophon in die Hand nahm und den Herzensschrei unseres allmächtigen Gottes für die Verlorenen fühlte, während mir die Tränen über die Wangen liefen. Ein Geist des Gebets kam auf alle Anwesenden, als sie ihre Herzen vor Gott für die Verlorenen ausgossen. Es war eines dieser Gebetstreffen, in der du den Menschen nicht sagen musst, dass sie beten sollen – der Geist des Gebets kam einfach auf die 1.200 Anwesenden. Besonders eindrucksvoll war, dass ungefähr die Hälfte von ihnen Jugendliche oder junge Erwachsene waren.
Als die tiefe Fürbittezeit beendet war, fiel ein Geist der Freude auf die Menschen. Gott bewegte sich stark, und das Programm war komplett in Seiner Hand! Predigen war einfach nicht mehr drin! Ich rief die jungen Leute nach vorne, und sie kamen heraus in die Gänge und schnell nach vorne. Freude, eine unbeschreibliche Freude, erfüllte den Saal, als sie Gott mit ihren eigenen Papua-Rhythmen lobten. Was für eine Begegnung mit Gott! Was für ein gewaltiger Gott!
Morgen früh werden wir um 6 Uhr mit dem Helikopter zu den Goldminen fliegen und über die unergründlichen Reichtümer von Jesus predigen. Es ist nach wie vor verblüffend, dass wir dafür eine Genehmigung bekommen haben – noch dazu eine Genehmigung für eine Frau, für eine Predigerin! Aber ich denke an die Verlorenen, und Jesus ist ihr einziger Retter.
Wir werden am Dienstagmorgen zurückkehren und dann mit der Großevangelisation am Abend starten. Bitte bete weiterhin für uns, ganz besonders für gutes, trockenes Wetter. Wir haben immer noch stürmischen Regen, aber nass oder trocken, wir werden das Evangelium verkünden! Und ich glaube, wir sind bereit ... bereit für die „Neuen Dimensionen“!
Gemeinsam für die Verlorenen,
Suzette
Während ich diese Zeilen schreibe, höre ich das Donnern. Es ist heiß – sehr heiß, und es ist sehr schwül. Wir beten momentan, dass wir einige Tage keinen Regen haben, damit das Feld, auf dem die Evangelisation stattfindet, endlich trocknen kann. Die Bühne und die gesamte Technik müssen aufgebaut werden, aber da der Einsatz nicht vor nächster Woche beginnt, haben wir noch genug Zeit.
Letzten Abend kamen ungefähr 1.700 bis 2.000 Teilnehmer zum „Prayer Concert“ (dt. „Gebetskonzert“). Das ist doch ein wirklich schöner Name für ein überkonfessionelles Gebetstreffen! Der ganze Saal war voller Menschen und es gab kaum noch Platz zum Stehen. Mit den verschwitzen Körpern und der übermäßigen Luftfeuchtigkeit leistete die Klimaanlage Rekordarbeit. .
Die Erwartung unserer Geschwister reicht zum Himmel hoch, und die Atmosphäre ist erfüllt von Glaube, Hoffnung und Neugier. Niemals zuvor haben die Menschen hier so etwas gehört oder erlebt – das ist für Timika der Startschuss eines Neubeginns! Die erste Reihe im Saal war von den Leitern und kirchlichen Würdenträgern vieler verschiedener Denominationen besetzt, und von den Anwesenden im überfüllten Saal war unschwer zu erkennen, dass sie alle sehr unterschiedliche Lebenswege gehabt haben und aus unterschiedlichen, Berufsständen und finanziellen Hintergründen kamen. Und mein Herz jubelte darüber! .
Schon bald nahm Anbetung den Raum ein, und vorne auf der Bühne tanzten die Tänzer mit aller Würde und Anmut, wie sie nur die Indonesier haben.
Auch das Team aus Australien tanzte für Gott und führte ein Theaterstück auf, dass die Anwesenden absolut liebten und genossen. Das Thema ihrer Aufführung vervollständigte meine Predigt, in der ich darüber gelehrt hatte, Festungen niederzureißen. Am Ende des Abends donnerten mehr als 1.700 Stimmen gemeinsam im Gebet, als sie mir nachbeteten und dann für sich und für diejenigen, die in Gebundenheit sind, zu Gott schrien und die geistlichen Bollwerke niederrissen. .
Das „Niederreißen von Festungen“ hat aber eigentlich schon früher am Tag begonnen, sogar sehr viel früher, als um ca. 4:30 Uhr 150 bis 200 Personen ihre Stimmen zu Gott in Anbetung, im Gebet und Flehen auf dem Veranstaltungsort der Evangelisation erhoben hatten. Was für ein wunderschöner Anblick es war, als wir am Feld ankamen und viele Menschen schon Gott anbeteten und ihre Fahnen schwenkten. Junge Teenager standen vor dem Herrn und beteten für ihre Stadt, für ihre Nation, ihr Volk und ihre Zukunft. Es ist nicht verwunderlich, dass mein Herz so tief bewegt ist. .
Heute haben wir noch einen zusätzlichen Segen erlebt: Mindestens zehn der achtzehn jungen Leute vom australischen Team wurden vom Heiligen Geist getauft! Sie fingen an, in neuen Sprachen zu beten, während ihnen die Tränen die Wangen herunterliefen. Für mich macht das das Leben lebenswert! .
Ich danke dir sehr für deine Gebete für das gesamte Team hier in Indonesien. Ich danke dir, dass du ein Teilhaber bist von dem, was wir hier machen. Bis morgen werden wir noch Fasten, dann aber beginnt das Schlemmen ... .
Gemeinsam für die Verlorenen, .
Suzette.
Überkonfessionelles Prayer Concert (Gebets Konzert)
Herzliche Grüße aus Timika! Es ist sehr heiß hier, aber die Stadt ist wunderschön!
Wir sind gerade vom Frühgebet zurückgekommen, und Frühgebet hier in Timika heißt von 4:30 Uhr bis 6 Uhr früh.
Diese Gebetstreffen sind mitten auf dem Feld, wo auch unsere Evangelisation stattfinden wird, denn wir wollen diesen Platz für den anstehenden Einsatz einnehmen und Gott weihen. Wir vom Team sind aber nicht alleine hier, sondern ungefähr 250 weitere Personen kommen hinzu, um mit uns zu beten, und auch sie kommen nicht alleine, sondern bringen sogar ihre Kinder mit! Sie kommen zu Fuß, auf ihren Motorrädern oder auf anderen Transportmitteln – ganz egal wie, aber sie kommen!
Es ist kein Wunder, dass unser allmächtiger Gott so treue Nationen wie diese segnet, und dennoch kommt diese Treue für Gott aus einer anhaltenden Verfolgung, die unsere Geschwister hier erleben.
Manchmal denke ich, dass wir doch in Europa und in der westlichen Welt ein so einfaches Leben haben. Wie Jona auf dem Schiff schlafen auch wir und sind uns nicht bewusst über die drohende Katastrophe, die sich anbahnt. Wir planen unsere Veranstaltungen mit unserem Verstand und in Übereinstimmung mit den herrschenden „Etiketten“, aber ohne das Feuer Gottes. Unsere indonesischen Geschwister, die aber zum Beten mit uns kommen, nehmen ihre Kinder frühmorgens aus den Betten und packen sie auf ihre Motorräder oder tragen sie zum Veranstaltungsort und beten dann. Sie laufen auf dem gesamten Feld hin und her und beten dabei, einige schwenken ihre Flaggen und andere, wie die Israeliten von je her, umlaufen ihr „Jericho“ und beten dabei leise für sich, dass die Mauern von Finsternis und Unglauben zum Fallen kommen.
Jetzt haben wir noch eine dreitägige Fasten- und Gebetszeit vor uns. Über hundert Gemeinden beteiligen sich daran; nicht alle Gemeinden sind groß, aber viele, viele Menschen werden an dieser Gebets- und Fastenzeit teilnehmen. Das werden ganz glorreiche und freudige Tage!
Wir haben hier auch ein 18-köpfiges Team aus Australien mit uns. Sie helfen uns in der Anbetung und unterstützen uns vor allem auch durch Tanz und Theater. Mit diesem Team haben wir schon in Sydney während der Evangelisation in Blacktown zusammengearbeitet.
Unser örtliches Organisationskomitee arbeitet wirklich ganz hervorragend und scheut keine noch so große Mühe, um diesen gesamten Einsatz erfolgreich zu machen.
Vielen Dank, dass du mit uns betest. Wir glauben kontinuierlich, dass Gott durch Seinen Heiligen Geist einen mächtigen Segen auf diese kostbaren Menschen ausgießt. Und auch du, sei stark im Herrn und stark in Seiner Kraft. Der allmächtige Gott segne dich! Es ist so schön zu wissen, dass Menschen zu Hause an uns denken.
Gemeinsam für die Verlorenen,
Suzette
Hier holen wir gerade die Matratzen für die Pastoren ab!
Voice in the City sponsert auch dieses Mal mehrere hundert Pastoren aus dem Landesinneren. Wir geben ihnen Unterkunft, Essen und sogar Kleidung und übernehmen ihre Reisekosten. Einige von ihnen kommen teilweise zum allerersten Mal in ihrem Leben aus ihren entlegenen Dörfern oder dem Dschungel heraus, um Veranstaltungen wie unsere zu besuchen. Sie werden auf Booten gebracht oder im Hubschrauber hergeflogen, da es in diesen tiefen, entlegenen Regionen keine Straßen für andere Transportmittel gibt.
Mit „Mega Voice“ kannst DU diesen Pastoren helfen! Mehr Infos HIER!








